Aktuelles


center.tv (Bremen) hat die Sendung 'Stadtgespräch "Erik Zabel" '  vom 13.01.09 als Video in ihr Videocenter gestellt: ein sehr nettes, langes Interview mit Erik ( Dauer ca. 25 min.):  Stadtgespräch "Erik Zabel"


Spruch des Monats:

If Zabel says you are training too hard, you are probably training too hard. ( Podium Cafe)

Wenn Zabel sagt, daß du zu hart trainierst, trainierst du wahrscheinlich zu hart.

 letzte Aktualisierung: 07.04.2011


letzte Aktualisierung des Blogs am 03.04.2011:

Erik Zabel wird Sportlicher Leiter beim Kölner Sechstagerennen

Blog zur Erik Zabel Fanseite - Le Sprinter Vert

dort gibt es ab sofort die News zu Erik Zabel

09.01. Aktuelles ab sofort im Blog

Zur Entlastung dieser Seite, gibt es die Neuigkeiten zu Erik jetzt hier: Blog zur Erik Zabel Fanseite - Le Sprinter Vert

05.01. Erik beim Berliner Sechstagerennen 2010

Erik wird beim diesjährigen Berliner Sechstagerennen den Startschuß geben.

Erik:„Das ist eine Ehrensache für mich. Im letzten Jahr habe ich in meiner Geburtsstadt im Velodrom mein letztes Rennen bestritten. Jetzt darf ich wieder da sein.“ 

Sixdays-Chef Heinz Seesing: „Wir sind glücklich, dass uns Erik Zabel zugesagt hat. Er repräsentiert unsere Veranstaltung vorzüglich. Und wir stehen schließlich vor historischen Momenten, denn das 100. Rennen ist nicht mehr fern.“

Außerdem wird Erik seinen Sohn Rick betreuen, der wie im letzten Jahr beim Nachwuchsrennen startet.

Quelle:Erik Zabel schießt Berliner Sixdays an

04.01.2010 Training auf Mallorca

Auch nach dem Columbiatrainingslager war Erik wohl weiterhin auf dem Rad unterwegs und wie immer zu Späßen aufgelegt :

"Begegnung mit Erik Zabel
Und dann stand noch so ein Typ mit schwarzer CANYON-Kluft neben seinem ebensoschwarzen Carbonrenner gleicher Marke nebst zwei jüngeren Rennradfahrern am Straßenrand. Ich rufe rüber: "Probleme?", Erik rief "Ja!" und ich drehte um. Wie man den Mann kennt, grinste er breit als ich näher kam und meinte "Schon gut! Probleme mit der Kondition!". Ich sagte "Na, glaub ich nicht, was soll unsereiner denn sagen ...?!" "

Quelle: das Trainingstagebuch eines Ironman TL Malle - 29.12.

20.12 Tour de France Legenden Quartett

Zunächst ein kleiner Nachtrag zum Trainingslager - Photo auf cns: Erik beim Training mit dem Team Columbia.

Auf sport1 gibt es ein Kartenspiel mit Tour de France Legenden - Erik ist natürlich auch darunter.  Bei den Radsportlegenden sind unter ausgewählten Kategorien (Anzahl der Teilnahmen, Etappensiege, Toursiege, Punkte +- Bergtrikots, Tage in Gelb und Alter beim ersten Etappensieg) die Anzahl ihrer Erfolge bei der TdF angegeben. Wenn man gewinnt, kann man selbst die Kategorie wählen, sonst wird sie vorgegeben. Das Spiel ist zwar nicht frei von Fehlern , aber davon abgesehen ganz witzig: z.B. kann man mit Erik Zabel Eddy Merckx oder Lance Armstrong schlagen :) Hier geht es zum Spiel: Tour de France Legenden 

16.12. Die besten Klassikerfahrer von 2000-2009- soweit zur verbreiteten Meinung "Erik sei nur Sprinter"

Die Webseite Podium Cafe suchte den größten Klassikfahrer der Dekade 2000-2009. Erfreulicherweise hat es Erik unter die Top 5 geschafft neben Bettini, Rebellin, Valverde und Boonen, obwohl Erik ja, wie auch einige andere Klassikerfahrer den Nachteil hat, daß er auch in den 90ern schon Klassikersiege geholt hat, die für diese Wertung dann nicht zählen. Eine ehrenvolle Erwähnung fanden: Museeuw, Freire, van Petegem, Di Luca, Pozzato, Vinokourov, Dekker und Cunego

Für Erik werden als Pro-Argumente aufgeführt, daß er einer der erfolgreichsten Radprofis aller Zeiten ist und seinen Karrierehöhpunkt in der Zeit 2000-2004 hatte, als er niemals schlechter als 2. der Weltrangliste war. Dazu hat er ab 2000 noch 2-mal MSR, 2-mal Paris-Tours, 1-mal Amstel-Gold,den Henninger Turm, Vattenfall -Cyclassics, RuK und die deutsche Meisterschaft gewonnen. Hier könnte man meiner Meinung nach noch den Gewinn des Gesamtweltcups 2000 hinzufügen, sowie zahlreiche Podiumsplatzierungen z.B. bei der WM, MSR,Paris-Roubaix und Paris-Tours.

Als Gegenargumente werden angeführt, daß Erik zu wenig große Rennen gewonnen hat, z.B. keine WM, obwohl er mehrfach ganz nah dran war, und nur ein Monument, daß er im Gegensatz zu den anderen nicht bei verschiedenen Rennen erfolgreich war.

Ein kleiner Eindruck:

"For: One of the most successful cyclists of any stripe in history. As a sprinter, he naturally gravitated toward the greater glory of the Tour, whose points jersey should have a Vinoeque picture of Zabel on it. Nonetheless, the Energizer Bunny of German cycling (non-Jens! edition) racked up more than his share of one-day glories in the aughts, hitting a massive career peak from 2000-04 when he never slipped below #2 in the world rankings. And if you think he was just a sprinter, contemplate that he won the Amstel Gold Race along with two MSRs, two Paris-Tours editions, Vattenfall, Henninger Turm, Koln and the German championships" ....

"Bestoftheaughtsbecco Says: Does anyone dislike Erik Zabel? I mean, anywhere?"

Best of the Aughts: Classics Studs 

14.12.

Momentan ist Erik mit dem Team Columbia im Trainingslager auf Lanzarote unterwegs:Coffee stop Gut klingt ja " We filmed a solid interview with Erik Zabel this morning ". :) Hoffentlich ist das dann auch auf der Seite zu finden.

Aber auch davor war Erik nicht untätig. Wie üblich war er auf Mallorca und hat eifrig trainiert, offenbar so eifrig, daß schon die ersten Radsportlerinnen überlegen, ob er ein Comeback plant ;), nachdem sie ihn zum 4. Mal innerhalb von 6 Tagen beim Training trafen. Mehr dazu im Blog der dänischen Radsportlerin Margriet Kloppenburg:Erik Zabel. Ein Comeback wäre natürlich toll, aber das wird leider wohl nicht der Grund sein, vermutlich fühlt sich Erik bei weniger als 40000 Jahreskilometern einfach nicht wohl ;)

03.12.

Auf der Suche nach einem Video über das Bremer Sechstagerennen habe ich zunächst ein Audiogespräch mit Erik gefunden ( Seite Abschied) und bin dann auf ein Video " Erik als Gast bei Harald Schmidt" gestoßen! ( Seite Presse). Darin geht um Aldags Ruhepuls, Wellen-Abdu etc.

06.11. Nachtrag zur UPTC

Die UCI hat heute die vollständige Besetzung des UPTC bekanntgegeben:

Präsident: Vittorio Adorni (ITA)

durch die UCI ernannt: Rocco Cattaneo (SUI), Roger Legeay (FRA), Ramón Mendiburu (ESP),Stephen Roche (IRL) und Erik Zabel (DEU)

Vertreter Rennorganisatoren: Michael Hinz (DEU) und Charly Mottet (FRA)

Vertreter der Teams: Roberto Amadio (ITA) und Jonathan Vaughters (USA)

Vertreter der Fahrer: Dario Cioni (ITA) und Cédric Vasseur (FRA)

die hervorgehobenen Mitglieder ersetzen: F. Gimondi, M. Indurain, R. Scharping und H. Verbruggen

Quelle: UCI - Changes to the composition of the UPTC and the UCI commissions

Dann warten wir mal ab, was Erik und die anderen weiterhin beschließen. Ich persönlich wäre ja für die Wiedereinführung der alten Weltrangliste, sowie der Weltcupwertung und der Rückkehr des schönsten Trikots im Radsport überhaupt, wobei das vermutlich nicht Sache dieser Kommission ist, sondern der UCI vorbehalten bleibt.

Nachtrag in eigener Sache: So bunt wie momentan bleibt die Seite natürlich nicht - ich bin momentan nur etwas am Experimentieren.

31.10. Autogrammstunde am 5.11.09 in Frankfurt am Main!

Am Donnerstag, den 5. November 09 eröffnet Sportscheck eine neue Filiale in Frankfurt am Main,Schäfergasse 10/ Ecke Zeil. Dazu gibt es 4 Tage ein Aktionsprogramm, u.a. Autogrammstunden mit (ehemaligen) Sportlern. Erik gibt seine Autogrammstunde am Eröffnungstag um 13 Uhr. Weitere Infos gibt es hier: Eröffnungsfeier über vier Tage mit Shows, Gewinnspielen, internationalen Sport-Stars und Lauftreff und Neueröffnung

30.10. Erik Zabel Nachwuchs-Cup

Vor ein paar Tagen fand die Siegerehrung der Dortmunder Sommermeisterschaft, sowie des Erik Zabel Cups 2009 statt. Erik unterstützt seit einigen Jahren den Dortmunder Nachwuchs finanziell und hat den Erik Zabel Nachwuchs-Cup, eine Rennserie für Kinder und Jugendliche im Alter von 9 -14 Jahren  ohne Lizenz!, d.h. Radsportanfängern, ins Leben gerufen. Selbstverständlich war Erik auch bei der Siegerehrung vor Ort, um den Siegern und Platzierten persönlich zu gratulieren. Die IG Dortmunder Radsportvereine hat eine Bildergalerie dazu: Siegerehrung Sommerbahn  Der Erik Zabel Nachwuchs-Cup wird auch nächstes Jahr stattfinden.

28.10. Canyon -Video

Im Vorfeld der Hamburger Cyclassics fanden im August die Young Classics statt. Mit dabei war auch das Team " Canyon Young Heroes". Erik, der Mentor  der Young Heroes ,war natürlich auch mit von der Partie als Teamchef: Er trainierte mit dem Nachwuchs und gabden Jungen Tipps für den Wettkampf. Auf der Canyonseite gibt es im Heroes- Blog einen Bericht und eine Bildergalerie. Außerdem hat Canyon auch einen kleinen Film von 30 min. gedreht, der seit kurzem im Netz steht.

Wer sich dafür interessiert, wie Eriks neue Aufgaben als Mentor aussehen, wie er mit dem Nachwuchs Sprints trainiert und wie die Young Classics für das Team verliefen, sollte sich den Film herunterladen: HD Video – Young Heroes bei den Young Classics

( Anmerkung: Ich hatte Probleme den Film mit meinen verschiedenen Playern abzuspielen und die nötigen Plugins herunterzuladen. Auf alle Fälle kann man ihn mit dem Quicktime-Player, den man sich im Internet kostenlos herunterladen kann, abspielen)

Florian Sénéchal, einer der Young Heroes, die in Hamburg dabei waren, ist kurz darauf französischer Meister im Nachwuchsbereich geworden. Der Radsportseite cyclisimage hat er über seine Zusammenarbeit mit Erik Zabel erzählt: "Il était étonné de notre comportement en dehors du vélo, à Kévin et à moi, de notre joie de vivre notamment" ..."Je n’ai pas hésité à lui demander des conseils. J’allais vers lui. Il était content de nous conseiller. Je ne parle pas allemand mais lui parle bien le français. C’est devenu un ami" relate-t-il. 

Übersetzung: "Er war erstaunt über unser Verhalten abseits des Rades, Kevin und meines, insbesondere unsere Lebensfreude."..." Ich habe nicht gezögert ihn nach Ratschlägen zu fragen. Ich habe mich an ihn gewandt. Er war sehr erfreut darüber, uns zu beraten. Ich spreche kein Deutsch, aber er spricht gut Französisch. Er ist ein Freund geworden."

Quelle: Un Champion de France ami d’Erik Zabel

27.10. Erik Zabel im UPTC

Erik ist jetzt Mitglied im UCI ProTour Council (UPTC), das sich aus 13 Mitgliedern zusammensetzt und sich mit grundsätzlichen Fragen zur ProTour befaßt. Dafür ist Scharping jetzt nicht mehr dabei - ein guter Wechsel! Quelle: radsport-net  Erik Zabel Mitglied im ProTour-Council

20./21.10. Interview

Eurosport hat endlich das Interview mit Zabel ins Internet gestellt: Ein schönes Interview und sehr informativ! Erik spricht darin über seine Arbeit bei Columbia, über die Fahrer, die er dort betreut, sowie seine Lieblingsband. Zunächst ein paar Eindrücke:

"Hätten Sie sich früher für einen solchen Mentor gewünscht?

Zabel: Die Teams kümmern sich heute mehr als früher, gerade um die jungen Fahrer. Damals haben die älteren Profis die jungen Teamkollegen, naja, ich sag's mal so - Erfahrungen machen lassen (grinst). Heute sagen die Teamchefs, wir investieren in die jungen Profis. Natürlich wird nicht aus jedem ein Champion, aber wir bemühen uns sehr um sie."

und zu seiner Lieblingsband befragt:

"Abschließend: Sie sollen ein großer Fan von Depeche Mode sein...

Zabel: Ja, ich war auch schon in Leipzig und in Berlin auf den Konzerten in diesem Jahr - und gehe vielleicht auch noch nach Oberhausen. In Berlin war ich auf der After Show Party und konnte Martin Gore noch persönlich treffen. Der war super drauf - auch wenn ich mir gut denken kann, dass es für die Jungs Schöneres gibt, als da rumzuhängen und mit so Typen wie mir zu reden. Aber die ganze Band hat einen ziemlich entspannten Eindruck gemacht."

Das vollständige Interview findet sich hier:  "Cavendish will immer alles"

23.09. WM in Mendrisio

Vor Monaten hatte ich schon gelesen, daß der BDR Erik zur WM und zu Olympia mitnehmen will. Allerdings habe ich danach nichts mehr dazu gefunden. Spät, aber immerhin folgt jetzt die Bestätigung: " Auch Erik Zabel erlebt im Tessin seine erste Weltmeisterschaft aus neuer Perspektive. Im vergangenen Jahr noch Teilnehmer des WM-Rennens ist er diesmal Sportlicher Leiter im BDR-Team. Der frühere Sprinter wird bereits beim Einzelzeitfahren zum Einsatz kommen." (Quelle: BDR-Seite WM-Splitter: Von Nachtarbeitern und Präsidenten )

19.09. Erik nochmals im Sattel

Erik wird am 4.10.09 beim Abschiedsrennen von Ralf Grabsch starten! Das Rennen findet in Köln-Gleuel statt - weiteres dazu hier: Programm Radsporttag Komet von Hürth am 04. Oktober 2009  

Nachtrag: Offenbar war das eine Falschmeldung der Seite der Veranstalter und diverser Zeitungen.

16.09 Rückblick - Erik auf der Eurobike

Einen kleinen Eindruck von der Eurobike bekommt man im Eurosportblog des Andreas Schulz:

 "Im Verlauf eines langen Tages lässt sich dabei manch' nette Szene erleben. Erik Zabel etwa ist selbst auf einer solchen Fachmesse so gefragt, dass unser Gespräch regelmäßig für Autogramme und Fotos kurz unterbrochen wird (das Interview gibt's in den nächsten Tagen). Mario Cipollini hingegen schlendert zwar höchst fotogen, aber irgendwie missmutig um die Stände. Gerade fragt man sich, ob er genervt ist, weil ihn keiner erkennt - da wird man eines besseren belehrt. Denn "Cipos" Laune verschlechtert sich nochmals, als er von drei Landsleuten um ein Bild gebeten wird. :)" Schlaraffenland

Ach, Erik und Cipo, da wird man direkt wehmütig :(. Schön aber zu lesen, daß Eurosport endlich wieder ein Interview mit Erik gemacht hat ( bis jetzt ist es noch nicht auf der Eurosportseite erschienen).

Auf der Canyonseite gibt es ein Video-Interview mit Erik auf der Eurobike. Erik spricht über seine Tätigkeit bei Canyon und erläutert die technischen Neuheiten an seinem Rad ( Ete 201): Canyon Eurobike Blog

Außerdem hat das Magazin "Radsport Rennrad "ein Video mit Erik auf der Eurobike gemacht - die Anmoderation hätte man sich zwar sparen können ;)  (Erik läßt sich davon auch gar nicht beirren und stellt sich selbst vor), aber danach gibt es Erik pur: Erik Zabel präsentiert das »Ete 201« auf der Eurobike

03.09.Autogrammstunde auf der Eurobike in Friedrichshafen

Erik gibt am Samstag, den 05.09.09 ab 10:00 Uhr am Canyonstand  (Halle B4, Stand 503) eine Autogrammstunde!

07.07. Erik wird 39 - Happy Birthday!

Auch dieses Jahr feiert Erik wie üblich seinen Geburtstag bei der Tour: " Der Unterschied wird wohl sein, dass ich den Sekt dieses Jahr selbst bezahlen muss.", zieht Erik den Vergleich zu seiner aktiven Zeit.Während viele Fans Erik lieber noch auf dem Rad gesehen hätte, wird Erik gerade heute froh darüber sein, daß er nicht mehr aktiv ist: Schließlich steht seine einstige "Lieblingsdisziplin" auf dem Plan. Artikel gibt es leider nur sid -Geschreibsel:  Zabel feiert wieder bei der Tour de France

Ein besonderes Geschenk, das auch seinen Fans gefallen wird, bekam Erik von Canyon: Eine Webseite! http://www.erik-zabel.net  mit seiner Radsportkarriere in Bildern

Ein Nachtrag noch zur Geheimsache World Stars Cycling Criterium: Wenigstens Eurosport hat einen kleinen Beitrag dazu gemacht und die Gerüchte bestätigt. Virenque vor dem Start: " Ich habe das merkwürdige Gefühl es könnte schnell werden", ein Siegerinterview wäre natürlich auch noch sehr nett gewesen, aber vermutlich zu anspruchsvoll . ;) 

04.07 World Stars Cycling Criterium in Monaco

Eigentlich hatte ich gehofft, hier einen schönen Bericht hereinsetzen zu können. Gestern gab es eine Wohltätigkeitseranstaltung mit vielen Radsportlegenden ( u.a. natürlich auch mit Erik) und einigen anderen bekannten Sportlern in Monaco. Allerdings scheint das ganz geheim gewesen zu sein, anders kann ich mir jedenfalls die absolute Nichtbeachtung auf sämtlichen Radsportseiten nicht erklären, dabei wäre es doch für Radsportfans ein tolles Ereignis gewesen.

So nun aber zu dem, was ich bisher herausgefunden habe: Hier gibt es ein paar bewegte Bilder vom Rennbeginn, allerdings steht das Interview mit Zuschauern im Vordergrund La vidéo du World Stars Cycling Criterium. Ein kleiner Rennbericht aus der Sicht eines Teilnehmers ist da schon aufschlußreicher und zeigt, daß Erik sich gut präsentiert hat und offensichtlich das Feld zerlegt hat:

"With almost 60 riders in the race I finally managed to finish around P19. It was much tougher than I expected and with Erik Zabel making the pace in the front, it was difficult to follow the top group. The experience of a first bike race and then also being surrounded by legends like Eddy Merckx or Sean Kelly was an absolutely amazing experience.The distance between the riders is next to nothing and sometimes with touching at speeds or around 50 kph. I cannot believe how similar it felt to a car race and how exciting it was.
At the beginning I was able to hang in there with the top group, until I unfortunately missed an attack from Zabel at the front and immediate gap of around 15m build up. I then should have given everything to try close the gap, but didn't react fast enough. After that I was in the second group and unfortunately there was no one left fit enough in order to close the gap to the first group" Quelle: Michael Krumm . Bisher unbestätigten Gerüchten zufolge soll Erik übrigens gewonnen, aber psssst - nicht weitersagen!

25.06. Interview

In einem Interview mit der Thüringischen Allgemeinen spricht Erik über seine Arbeit bei Columbia:

"Worin besteht Ihre Aufgabe im Columbia-Team genau?

Ich bin in erster Linie für die jungen Fahrer wie Tony Martin verantwortlich. Ich versuche, sie zu motivieren und ihnen Selbstbewusstsein zu vermitteln. Mit den Sprintern André Greipel und Mark Cavendish fahre ich persönlich mit dem Rad immer die letzten 1000 Meter der Etappe ab. Das hilft. Bei Sprintentscheidungen sind die beiden Jungs kaum zu schlagen. Und ich halte Ausschau nach Verstärkungen." 

Weiter geht es hier: Nicht mit Martin bergauf

23.06. Velothon und Interview bei der Thüringenrundfaht

Auf firstfotofactory gibt es zwei Photos von Erik beim Velothon, nachdem er ins Ziel gekommen ist ( 587 in die Suchmaske eingeben): firstfotofactor_-photos veloton

Die Zeitung "Freies Wort" hat  ein Interview mit Erik bei der Thüringenrundfahrt gemacht. Erik spricht dort darüber welche jungen Talente Columbia im Auge hat:

"Wie kommt es zum Besuch der Rennsteigstadt?

Nach meinem Karriereende vor knapp einem halben Jahr bin ich nun als Scout für das Team Columbia aktiv. Und wo besser kann man Talente sichten als in so einem hochrangig besetzten Feld!". 

Zu seinen eigenen sportlichen Aktivitäten befragt:

"Wie hoch hängt denn nun das Rad am berühmten Nagel nach dem Ende der Hochleistungssport-Ära?

Es hängt überhaupt nicht, denn ich muss abtrainieren. Heute früh vor dem Start bin ich zusammen mit Enrico Poitschke (der frühere Köstritzer-Renner ist bei dieser Tour Chauffeur des Sportlichen Leiters - d. Red.) in zwei Stunden gut 60 Kilometer gefahren. Eigentlich sitze ich fast täglich noch auf dem Rad."

Das gesamte Interview gibt es hier: Dieser Mut wird schon noch belohnt

22. 06. Video zur Thüringenrundfahrt

Leider bin ich den letzten Wochen nicht dazu gekommen diese Seite zu aktualisieren. Bevor das auch noch verschwindet:  Auf der mdr-Seite gibt es ein Interview mit Erik zum deutschen Nachwuchs: Erik Zabel als Beobachter in Thüringen.

Erik war bei der Thüringerundfahrt und hat dort insbesondere die deutsche U23-Szene und die Sprinter für Columbia in Augenschein genommen. So analysierte er mit Degenkolb seinen Sprint und Cole House schrieb bei Twitter über seine Begegnung mit Erik: "While warming up today my chain fell off and got a bit tangled up, I got off to fix it a guy runs up and starts to untangle my chain....It was Erik Zable! How often does stuff like that happen? Probably one of the coolest moments I've had so far." ;) Quelle: Cole_House

 21.06. Berliner Velothon

Erik hat heute am Berliner Velothon teilgenommen. Er hat dort den Gewinneraus dem Gewinnspiel der Zeitschrift Roadbike (Ausgabe April) auf der 120 km -Strecke begleitet. Auf der Veranstalterseite gibt es leider kein Photo von Erik, dafür aber hat die Berliner Morgenpost ein Photo von den beiden vor dem Brandenburger Tor - Erik sieht noch richtig fit aus:Velothon Berlin . Obwohl das 8. Gebot des Velothons heißt: " Vermeiden Sie Sprintankünfte" gab es einen Massensprint. Naja, Erik mußte sich ja um seinen Mitfahrer kümmern, sonst wäre er bei dieser Vorlage vermutlich nicht zu halten gewesen ;). Erik hatte jedenfalls wohl einen sehr sportlichen Begleiter, so sind die beiden vorne im Feld angekommen bei einem Schnitt von ca 43 km/h. Für die VIPs gab es eine Extrawertung - Erik ist dort auf dem 5. und in seiner Alterklasse 2. Platz gelandet ( wenige Sek. hinter dem Gesamtsieger). Da ein direkter Link leider nicht klappt - die ersten 5:
Platz Pl.AK Nr. Name AK Verein Ankunft Endzeit ∅ km/h
1 1 592 Wittenburg, Fabian (GER) MSEN1   12:12:07 02:46:25 .00
2 1 595 Dietz, Mike (GER) MSEN2   12:12:08 02:46:26 .00
3 2 569 Schulz, Bernd (GER) MSEN2   12:12:08 02:46:26 .00
4 3 585 Harguth, Jörn (GER) MSEN2 Team Alpecin 12:12:10 02:46:28 .00
5 2 587 Zabel, Erik (GER) MSEN1   12:12:14 02:46:32 .00
Begleitet hat Erik übrigens den Hobbyfahrer auf Platz 3. Eventuell ist Erik auch noch auf einem Photo auf der live-radsport-seite zu während des Rennens zu sehen:Velothon Berlin_Kottbusser Tour  (2. Fahrer von links in der 1. Reihe des Feldes- schwarzes Trikot mit orangefarbigem Ärmel).

19.06. Glückstour 2009/ Berliner Velothon

Es ist längst wieder Zeit für ein Update: Erik war die letzten Wochen sehr viel unterwegs.

Diese Woche hat er mit seinem ehemaligem Fanclub zusammen eine Gruppe Schornsteinfeger ein Stück auf ihrer "Glückstour 2009" begleitet. Sie sammeln dabei Spenden für krebskranke Kinder. Kaminkehrer radeln für krebskranke Kinder


Am Sonntag fährt Erik beim Berliner Velothon mit. Ebenso wie beim Mont Ventoux Jedermannrennen, wird er dort zusammen mit dem Gewinner eines Preisausschreibens fahren. Daher weiß er momentan noch nicht, welche Strecke er fährt, aber was ist das bitte für eine unmotivierte Aussage:  "Ein bisschen hoffe ich, dass es jemand sein wird, der nur die 60 Kilometer lange Strecke fährt«, sagt der gebürtige Berliner lächelnd" und dies aus dem Mund des ehemaligen Trainingsweltmeisters - ich bin entsetzt.;).

Jedenfalls war Erik schon mit Voigt, Degenkolb, einem Journalisten und anderen auf der Strecke unterwegs: "Außer den Fotografen halten dann auch die Ampeln auf. »Wie kann man hier nur freiwillig Rad fahren?«, fragt John Degenkolb, einer der talentiertesten deutschen Jungprofis. Er kommt aus Thüringen, und alle 150 Meter anhalten kennt er nicht. Zabel schon: »Mit 18 bin ich morgens immer eine Stunde von Marzahn bis zur Deutschlandhalle zu meiner Trainingsgruppe gefahren. Die Ampelschaltungen kannte ich auswendig. Vielleicht bin ich deshalb so ein guter Sprinter geworden.«"  ;)

Den vollständigen Bericht über die Probefahrt kann man hier lesen: Mit Erik Zabel die Goldelse umrunden 

29.05. Autogrammstunde

Erik gibt am Samstag im Rahmen der Bayernrundfahrt eine Autogrammstunde ( 13:00 - 15:00 Uhr)! Autogrammstunde mit Erik Zabel

22.04/26.04

Erik wird am 21. Juni beim 2. Berliner Velothon starten: Rad an Rad mit Erik Zabel Deshalb war Erik auch diese Woche bei der Pressekonferenz zum Berliner Velothon. Ein Interview oder ähnliches ist leider nicht zu finden ( anscheinend hat nur Voigt gesprochen), dafür gibt es aber wenigstens nette Photos auf der Veranstalterseite (unter Presse /Presseinformationen - nicht Photos!, dann Fotos PK 21. April 2009):Škoda Velothon Berlin

20. 04

Nachdem Erik zunächst vor allem als Berater von Cavendish für Mailand - San Remo vorgesehen war, betreut er nach der gelungenen Premiere nun gleich mehrere weitere Fahrer bei Columbia. Die Namen differieren allerdings von Bericht zu Bericht. Velonews nennt neben Cavendish folgende Namen: Edvald Boassan Hagen , Mark Renshaw, Marcus Burghardt, Vicente Reynes und Marcus Sieberg. Dagegen sprechen cyclisimag und cyclingnews von Boasson Hagen und Tony Martin. Laut Stapleton soll Erik diese taktisch beraten, aber für noch wichtiger hält er, daß Zabel hinsichtlich seiner Disziplin und seines ungeheueren Trainingsfleißes ein gutes Vorbild ist. Erik hingegen ist der Meinung, daß die jungen Fahrer von ihm vor allem lernen können, Geduld zu haben: "Das Wichtigste für die Fahrer ist es Geduld zu haben. Weil sie jung sind, sind sie so übermotiviert. Sie wollen jeden Tag gewinnen. Das ist unmöglich." ( Quelle: velonews: Zabel guides young riders at Columbia  , sowie Zabel mentors Columbia-Highroad youngsters und Columbia a trouvé le juste milieu )

09. 04

Erik ist bei Gent- Wevelgem mit Columbias sportlichen Leiter Brian Holm im Teamwagen mitgefahren. Cycling Weekly war auch dabei und hat darüber einen Bericht verfaßt (inklusiv Photo). Eriks Kommentar zur Attacke von Aleksandr Kuschynski: " Er ist ein guter Fahrer zum Mitfahren. Er ist wahnsinnig stark, aber nicht so clever." Cycling Weekly's day in the Columbia team car

04. 04.

Ein schönes Gedicht von dem Berliner Radsportfan Bernd Köhl zu Eriks Abschied:

Mensch Ete, nu ham Deine Beene
det Rad im letzten Renn´ jedreht,
ick schäm mia nich, wenn bis´ ick weene,
weil det janz schön an´t Herze jeht....

...

ach Ete, Du wirst mia sehr fehlen
wenn´t Peleton dem Ziel sich nähert,
ick werd´ mia dran jewöhn´ erst müssen
det keena so wie Du da fährt,
ick als Berlina sare „Danke“
für allet, wat de hast jeschafft,
die Zeit mit Dia war wirklich dufte,
ach wat - die Zeit war Zabelhaft!
Das vollständige Gedicht ist in der 4. Ausgabe der Berliner Radsport zu lesen ( 1. Seite, Kasten rechts unten):Berliner Radsport

21.03. Mailand - San Remo

Leider gibt es heute schlechte Neuigkeiten: Erik hat sich wohl zum zweiten Mal das Fersenbein gebrochen. Wenigstens erwägt man bei Columbia Vorkehrungen zu treffen, damit Erik siegmäßig von Cav nicht eingeholt wird ;)  " «Wenn Cavendish dreimal gewonnen hat, fangen wir an, sein Rad zu sabotieren, damit er nicht den Rekord von Erik erreicht», sagte Sportdirektor Aldag" ( Quelle: Zabel-Armband für Zögling Cavendish )


Zunächst ein Interview von Erik mit der Gazzetta dello Sport, in dem er vor Mailand - San Remo die Chancen von Cavendish einschätzt und seinen Favoriten benennt: Zabel punta su Pozzato "La Sanremo sarà sua"

Anfang Februar bei der Quatarrundfahrt hatte Erik seine Tätigkeit bei Columbia als Sprinttrainer aufgenommen. Das erste große Ziel bestand darin, Cavendish auf Mailand San Remo vorzubereiten. Neben extra Sprinttraining, das Erik mit Cavendish während der Quatarrundfahrt machte, sind die beiden auch gemeinsam zweimal die letzten 150 km von Mailand - San Remo abgefahren. Erik gab Cavendish dazu Ratschläge über das Positionieren, wem er folgen müsse und wo er seine Kraft einsetzen solle  Can Cavendish get over the Poggio?  , außerdem sahen sie zusammen die alten Ausgaben von Mailand - San Remo an, um zu sehen, wo der Gewinner jeweils attackierte. 

Offensichtlich hat es ja geholfen. Mark Cavendish sagte nach seinem Sieg über Erik: " Erik Zabel kam nach dem Rennen zu mir und sagte, er bekam dies (eine silberne Armkette) als Geschenk als er zum ersten Mal Mailand - San Remo gewann. Er gab sie mir heute. Ich kann sagen, daß ich ohne seine Hilfe heute nicht gewonnen hätte. Wir besichtigten den Kurs zweimal und ich wußte, wo ich zu welchem Zeitpunkt im Finale des Rennens sein mußte. Sie können aus den Emotionen des Teams sehen, daß wir wußten, daß es heute klappen könnten und das tat es. Es war ein besonderer Tag für uns beide." (Quelle: cyclingnews.com:  Cavendish came and conquered )

Ein Photo von Erik und Cav nach Cavs Sieg: Mark Cavendish with his coach Erik Zabel, a four-time Milano-Sanremo winner  Zwei weitere Photos von Erik gibt es hier: Mailand - San Remo

06./07.03 Wok WM 09

Beim Qualifying mußte sich Erik noch aufwärmen, zur Wok WM war er dann wieder gewohnt schlagfertig auf der Höhe. Sportlich reichte es für seine Mannschaft leider nur für einen hinteren Platz, aber für eine sehr unerfahrene und mit Leichtgewichten besetzte Mannschaft hat man sich dann doch ganz ordentlich geschlagen. Vielleicht hätte jemand dem MC-Fit Team vorher sagen sollen, daß es nicht darum geht den ersten Platz im Qualifying zu belegen, sondern der eigentliche Wettkampf einen Tag später zählt ;)

04.03.09 TV-Tip: Erik bei der Wok WM 2009

Heute muß ich ausnahmweise einmal Werbung für eine Sendung machen, die ich absolut nicht schätze: TV-Total, aber Erik ist da und das ändert natürlich alles :). Erik wird zum ersten Mal bei der TV-Total Wok WM starten. Sie wird diesen Samstag, den 07.03.09 20:15 -0:15 Uhr auf Pro 7 gezeigt.Garantiert dopingfrei: Erik Zabel bei Wok-WM

Außerdem gibt es bereits am Freitag, den 06.03.09 22:15 - 0:15 Uhr das Qualifying, in dem die Reihenfolge der Startplätze verteilt werden.

26.02.09 Interview

Erik ist neben seinen diversen neuen Tätigkeiten weiter dabei Kinder- und Nachwuchsrennen zu unterstützen. Letztes Jahr hatte er schon einen Erik Zabel Cup ins Leben gerufen. Dieses Jahr fördert er die Ostthüringen Tour für die Altersklassen U 11, U 13 und U 15.  Auf der offziellen Seite der Osttühringen Tour gibt es dazu ein Interview mit Erik:

"Wie kam der Kontakt zum SSV Gera 1990 zustande?
Enrico Poitschke, mein Team- und Zimmerkollege der letzen drei Jahre beim Team Milram, sprach mich an und stellte so den Kontakt her" 

Eventuell wird Erik sogar mal vor Ort sein: "Beabsichtigen Sie, in den Tagen der Austragung der Ostthüringen Tour selbst vor Ort zu sein?
Wenn es mir terminlich möglich ist, auf jeden Fall. Ich würde schon gern mein Engagement mit einem persönlichen Besuch abrunden."

Das gesamte Interview kann man hier lesen: Erik Zabel im Interview

22. - 27.1. Sixdays Berlin

Kenny de Ketele spricht in einem Video über Eriks Abschied ( niederländisch):Afscheid van Zabel deed me iets  Eine Zusammenfassung auf englisch gibt es auf cyclingnews.com: De Ketele learnt from Zabel

Erik und Bartko haben das Berliner 6-Tagerennen in einem packendem Finale gewonnen. Hier zunächst

zwei Videos vom  Berliner 6-Tagerennen: Zabels Abschied  Finale Berliner 6-Tagerennen.Weiteresheute abend und in den nächsten Tagen!


Nur eine ganz kurze Aktualisierung, da ich momentan beim Berliner 6-Tagerennen unterwegs bin, also ohne Internet. (das Aktuellste steht wie üblich ganz oben!). Dafür habe ich das Glück, einen geliehenen Photoapparat dabei zu haben. Es wird also irgendwann einige Photos auf dieser Seite geben ( auch die schon angekündigten Tourphotos). Es könnte allerdings noch etwas dauern, da ich momentan nur begrenzt hochladen kann.

Der Montag stand dann ganz im Zeichen von Zabel. Zuerst die Verabschiedung und anschließend gaben sein Vater und sein Sohn den Startschuß zur 1. großen Jagd. Erik schien es mittlerweile schon wieder etwas besser zu gehen und er konnte die familiäre Unterstützung nutzen, um mit Bartko diese Jagd zu gewinnen. Bei der 2. Jagd reichte es allerdings nicht ganz zum Gewinn. Dabei hatten Erik und Bartko noch im Finale das Malheur zu überstehen, daß Bartko aufgrund eines Defektes am Rad die Ablösung verpaßte, als Erik gerade mit zwei weiteren  Fahren attakierte. Erik realisierte die Sachlage nicht schnell genug und verpaßte den Anschluß an die Gruppe. Bartko und Erik kamen zwar wieder gut in das Rennen, aber hatten dann im Sprint gegen Risi/Marvulli keine Chance. In der Gesamtwertung übernahmen nach der 5. Nacht die Dänen die Führung., Erik und Bartko liegen jetzt rundengleich, aber mit Punktrückstand auf Platz 2. ( Ich habe jetzt leider keine Zeit etwas zu Eriks Verabschiedung zu schreiben : War sehr nett, nur Scharping hätte man sich besser gespart  - das kommt später, ab Mittwoch haben ich wieder Internet!)

Am Sonntag war Erik dann leider durch einen Magen-Darm-Virus, der im Fahrerfeld umgeht, gesundheitlich angeschlagen. Er fuhr dann sehr defensiv und nutzte die rennfreie Zeit zur Erholung, so mußte er z.B. für das Gruppenphoto zu Beginn mehrfach aufgerufen werden. So fielen Erik und Bartko auch wieder auf Platz 5 zurück. Leider streikten die Batterien meines Photoapparates zum ungünstigsten Zeitpunkt - schon vor dem Rennen als Erik mehrfach bei diversen Ehrungen dabei war :(. Sehr ärgerlich, da ich heute einen super Platz in der Nähe der Ziellinie hatte.

Samstags lief es richtig gut bei Erik und Bartko. Nachdem sie die 2. große Jagd gewinnen konnten mit einem schönen Schlußsprint von Erik, übernahmen sie damit auch die Gesamtführung. Das Berliner Velodrom ist im Gegensatz zu den anderen 6-Tage-Rennen in Deutschland voll besetzt und es kommt richtig Stimmung auf :)


TV-Tipp: Auf RBB kommt am Sonntag um 22:45-23:30 Uhr (Wdhlung: Mo, ab 17:05Uhr) ein Bericht über das Berliner Sechstagerennen und Erik ist Studiogast! 

Erik und Bartko sind in der 2.Nacht von Platz 3 auf Platz 5 zurückgefallen. Punktemäßig sind sie allerdings gut dabei, sie haben aber eine Runde Rückstand.

Das Berliner 6-Tagerennen ist heute abend eröffnet worden: Startschuß Berliner 6-Tagerennen

08.01.-13.1.09 Bremer 6-Tagerennen

Nachlese Sixdays-Finale   Sechstagerennen (Montag) 

Bildergalerie - Erik beim Bremer Sechstagerennen: Sechs-Tage-Rennen 2009: Abschied von Erik ZabelErik und Leif haben das Bremer 6-Tage-Rennen gewonnen. Leider ereignete sich im Finale ein heftiger Sturz, Pollack und Stam mußten sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Das Rennen wurde dann zwar noch mit 15 Runden zuende gefahren, allerdings standen damit Erik und Leif schon als Sieger fest, da ihre ärgsten Konkurrenten nur noch alleine fuhren. Bei der Siegerehrung herrschte dann gedrückte Stimmung,nur das Siegerpaar konnte vollzählig aufs Podium steigen.

Am Abend waren noch die beiden führenden Teams (Erik/Leif und Pollack/Marvulli) im RB TV gewesen: Anschauen kann man das hier:Ansichten: Sechs-Tage-Rennen, Tag 5  

Außerdem gab es ein sehr nettes Interview mit Erik im Stadtgespräch auf  Bremen-Center-TV(das wurde aber leider bis jetzt nicht ins Netz gestellt - eventuell wird es nochmals wiederholt).

Vor dem Finale liegen Erik und Leif wieder in Führung, dicht gefolgt von Pollack/Marvulli. Die zuvor Führenden hatten dagegen großes Pech: Beikirch stürzte und mußte aufgrund eines Wirbelbruches das Rennen aufgeben. Bartko fährt nun mit Aeschbach weiter, dessen Partner erkrankt ist, allerdings wurde das Duo dadurch auch zurückgestuft und liegt nun nur noch auf Platz 4 mit einer Strafrunde Rückstand. 

"Eine schöne Geste der Fahrer gab es noch zum Abschluss des Abends. Als Klaus & Klaus auf der Showbühne ihr "Es gibt nur ein´ Erik Zabel" trällerten, kamen alle Fahrer auf die Bühne, sangen lauthals mit und Marcel Barth tanzte mit Ete auf den Schultern über die Bühne. Das wird morgen ein sehr emotionaler Abschied…" (Quelle: sixdaysinfo.de) Ausgezeichnete Rennberichte des Bremer 6-Tagerennens mit Kojen-Geflüster gibt es hier: Neuigkeiten von den Sechstagebahnen.

Darin u.a. eine Epsidode aus der 2. Nacht "Im Finale der zweiten Jagd hatte sich Erik Zabel in der letzten Runde noch im Windschatten von Risi und Marvulli heransaugen können. Im Spurt war er um Speichenbreite vorn. Begeistert von diesem Coup war auch der Hallensprecher Marcus Rudolph, doch als er Erik das Mikrophon vor die Nase hielt, fällt ihm nicht mehr ein als die Verlegenheitsfrage: Ob er denn jetzt auch das Sechstagerennen gewinnen wolle? "Nein nein," wiegelt Ete in seiner gewohnt trockenen Art ab, "das möchte Leif doch unbedingt gewinnen. Ich bin nur hier, um ihn dabei zu unterstützen." "

Leif über seine Zeit mit Erik Zabel: 

"Im Herbst 2007 in Dortmund gab das Duo Zabel/Lampater schließlich sein Debüt. „Ich war schon ganz schön angespannt vor dem Rennen", erinnert sich Lampater. „Aber es lief super und deshalb hat sich das schnell gegeben."....

Wenn Leif Lampater über die gemeinsame Zeit mit Erik Zabel erzählt, dann spricht er von Partnerschaft, nicht von Zusammenarbeit. „Es war total angenehm mit ‚Ete'", sagt er. Sportlich und menschlich habe es gepasst, findet der 26-Jährige. Stress oder gar Streit, so Lampater, habe es nie gegeben. „Klar hatte ich auch mal ein paar Tage, an denen es nicht so lief, aber dann hat Erik nur gesagt: Kein Thema, ein anderes Mal reißt Du es raus.".... 

So hundertprozentig sicher war sich Lampater vorher nicht gewesen, dass aus der Liaison eine solch harmonische Partnerschaft werden würde. Zabel, so hatte ihm der eine oder andere Kollege gesteckt, sei unnahbar, bisweilen sogar arrogant. „Ich sehe das anders. Ich glaube eher, dass das eine gewisse Art von Schüchternheit, von Zurückhaltung ist", sagt Lampater. Auf jeden Fall sei „Ete" eher ein introvertierter Typ." Auch das passt. Leif Lampater schreit ebenfalls nicht sofort laut „Hier bin ich", wenn ein Kamerateam um die Ecke biegt." 

Mehr dazu gibt es hier: Ein Sieg als Abschiedsgeschenk

Ein weiterer Radiobeitrag ( vom 1. Tag) über Erik: Sechs-Tage-Rennen 2009: O-Ton Galerie 

Erik und Leif liegen nach der 4. Nacht auf den 3. Rang. Sie haben jetzt eine Runde Rückstand, die sie aber bei Erreichen der 300 Punkte Marke zumindest auf Risi/ Stam mit der Bonusrunde wieder wettmachen können.  Stand der Paare, die Chancen auf den Sieg haben, nach der 4. Nacht:

# Team RR Punkte
1 Bartko & Beikirch 0 287
(Team swb)
2 Risi & Stam 0 222
(Team TM Traffic Marketing)
3 Zabel & Lampater 1 291
(Team Milram)
4 Pollack & Marvulli 1 284
(Team Weser Kurier)

Erik war am Samstag zu Gast bei Bremen TV und bei Radio Bremen.  Netterweise gibt es dazu ein Audio bzw. Video: Jürgen Drews und Erik Zabel

Es hat zwar ein paar Jahre gedauert bis dieser Vorschlag vom cycling4fans-Forum übernommen wurde ( Ein Erik Zabel ), aber besser spät als nie: " Es gibt nur ein Erik Zabel, ein Erik Zaaabel....":6-day- Spezial: 3. Tag   

Für einen Tag konnten dann die fliegenden Kühe die Führung übernehmen: Triumph der „Fliegenden Kühe",  der Schlußsprint des 2. Tages ist hier nachzuhören: Zabels Endspurt in der Großen Jagd bevor Pollack/ Marvulli wieder in Führung gingen. 

Nach der 1.Nacht liegen Erik und sein Partner Leif Lampater auf Platz 2, rundengleich mit den Spitzenreitern Pollack/Marvulli. Erik ging zwar im Gegensatz zu den anderen Favoriten, die tags zuvor noch in Rotterdam gefahren sind, frisch an den Start, meinte aber gegenüber Bremen TV, daß er sich trotzdem am ersten Tag noch sehr schwer getan habe, die momentane Platzierung seie mehr ein Verdienst von Leif.

07.01.09 Autogrammstunde mit Erik

Am Freitag, den 9. Januar zwischen 14-15 Uhr gibt es bei Dodenhof in Posthausen eine Autogrammstunde mit Erik und weiteren Sixdaysfahren:Autogrammstunde mit Erik Zabel und Co

Radsportlegende 2008 und Eriks neuer Job

Kaum ist man mal ein, zwei Tage nicht im Internet unterwegs trudeln massenhaft Nachrichten über Erik ein ;) . Die schönste zuerst: Erik ist auf cyclingnews zur Radsportlegende gewählt worden: Legend of Cycling -  "Iron Man" Zabel takes it Erik hatte diese Wahl schon 2006 gewonnen, zudem war er 2007 und weitere Jahre 2. in dieser Wertung.

In seiner Funktion als Sprinttrainer bzw. Berater von Columbia wird es eine der ersten Aufgaben von Erik sein, Cavendish auf Mailand- San Remo vorzubereiten. Dieser erzählte in einem Interview, daß Erik zur Quatarrundfahrt kommt, um mit Cavendish Sprinttraining zu machen. Außerdem wird Erik mit Cav die letzten 100 - 120 km von Mailand- San Remo abfahren.( Can anybody challenge Cavendish in the 2009 sprints?)

Außerdem wird Erik, wie er schon auf der PK bei der WM bekanntgab, Testfahrer für Canyon. Daneben wird er als Mentor der "Canyon Young Heroes", unter denen sich auch sein Sohn Rick befindet, in der Nachwuchsförderung tätig sein: Erik Zabel fährt für Canyon 

26.12. Großer Weihnachtspreis Dortmund

Erik hat mit Leif beim Großen Weihnachtspreis den Sieg geholt. Erik kommentierte seinen Abschied von Dortmund so: «Ein Lebensabschnitt geht zu Ende. Die Westfalenhalle war ein besonderer Standort für mich»Photos zum Weihnachtspreis gibt es hier: 72. Weihnachtspreis in Dortmund 2008

24.12.08 kleine Einstimmung auf den Großen Weihnachtspreis

Wie immer ist Erik sogar an Weihnachten aktiv. Diesen Freitag um 16 Uhr fährt Erik zum letzten Mal in Dortmund. beim Großen Weihnachtspreis. Wie immer hat Erik auch bis zur letzten Minute eifrig trainiert: "... Doch statt es ruhig angehen zu lassen und sich gemächlich auf den Großen Weihnachtspreis vorzubereiten, gibt Zabel noch mal richtig Gas. Auf Mallorca trainiert er jeden Tag sechs Stunden. Sehr zur Verwunderung seiner Berufskollegen vor Ort, die es durchweg langsamer angehen lassen. Heute kehrt er zurück nach Unna, morgen Vormittag geht´s dann auf das Holzoval nach Dortmund, abends ist Bescherung bei den Schwiegereltern. Seit 16 Jahren ist diese Reihenfolge zu einem liebgewonnenen Ritual geworden.... " weiter geht es hier:   Zabel verlässt die Dortmunder Bühne

"Im Training auf der Insel hat sich der Rad-Star auf seinen letzten großen Auftritt vorbereitet. Er startet am zweiten Feiertag, 16 Uhr, beim Großen Weihnachtspreis in der Dortmunder Westfalenhalle. Es wird der letzte große Auftritt des 38-Jährigen.

Zabels Abschied von der Straße und der Winterbahn nach über 200 Siegen wird ein großer emotionaler Moment...."Erik Zabels Abschiedsrunde 

20.12.08

Erik startet doch nicht beim Rotterdamer Sechstagerennen. Bilder zum Abschied von Erik beim Genter Sechstagerennen gibt es hier: AFSCHEID ERIK ZABEL

Beim Cycle Award von live-radsport.ch wurde Erik von der Jury der Ehrenpreis für seine einzigartige Karriere verliehenCycle Award 2008 - Alberto Contador der große Sieger, Ehrenpreis für Erik Zabel

18.12.08

Erik scheint in seinen letzten Wochen als Radprofi, trotz seiner 200 km pro Tag, doch etwas nachlässig zu werden. ;) Michael Barry schreibt in seinem Tagebuch über das Teamtrefffen von Columbia und Erik: 

"Erik Zabel, nun ein Ratgeber für das Team, fuhr auch mit uns. Da er die nächsten Sechstagerennen auf der Bahn fährt, ist er wahrscheinlich in besserer Form als die meisten Fahrer im Team. Er wird nach dem letzten Sechstagerennen aufhören und nun hält er mit uns bei den Cafés an. Das hat er nie getan in seiner langen Karriere. Letzte Saison, als er sich uns anschloß, kreiste er um die Stadt, da er nicht für einen Moment anhalten wollte, und fuhr, während wir dranken und uns unterhielten. Seine Fokusierung ist unerschütterlich". Michael Barry's Diary: Back in the saddle again

Beim großen Weihnachtspreis gibt es dieses Jahr keine zwei große Mannschaften, sondern, wie beim Sechstagerennen Paare. Erik tritt mit Leif Lampater an:  Omnium der Asse: Zabel will Abschied mit Sieg versüßen

09.12.08PK in Berlin und schnell zurück ins Trainingslager

Erik war heute in Berlin auf einer PK zum Berliner Sechstagerennen:  "Erleichtert, gelöst, fast fröhlich wirkte Stargast Erik Zabel gestern, als ihn die Veranstalter des Berliner Sechstagerennens als Galionsfigur für ihr Radsportfest im Berliner Velodrom (22. bis 27. Januar 2009) vorstellten. " Zu seinem Auftritt bei seinem zweiten Heimrennen nach Dortmund sagte Erik:  "Ihm sei klar, dass es klischeehaft klinge, ....aber für mich schließt sich hier wirklich ein Kreis.« 1980 kam Erik hier beim BSG Rotation Berlin zum Radsport. Sportlich peilt Erik mit Robert Bartko das Podium an. Erik wäre wohl gerne noch ein paar Jahre weitergefahren: "Ob er froh sei, dass er jetzt Schluss machen könne, jetzt wo der Radsport so darniederliege? Zabel stutzt: Ach, er wäre schon lieber erst 28 als 38: »Aber irgendwann sind die Grenzen des Sinnvollen und Machbaren erreicht.« " (Quelle: Neues Deutschland: Für Erik Zabel schließt sich der Kreis)

Da verwundert es auch nicht, daß Erik noch voll bei der Sache ist, gleich nach der PK-Konferenz ging es zum Trainieren zurück nach Mallorca: Wie zu den besten Zeiten stehen ca. 200 km pro Tag auf dem Programm! (Quelle: Märkische Allgemeine: Erik Zabel freut sich auf seinen Abschied beim 98. Berliner Sechstagerenne) Falls Columbia also Anfang nächster Saison einen Ausfall hat, können sie also notfalls Erik reaktivieren ;)Natürlich mußte sich Erik u.a. auch zum Thema Armstrong äußern. Ganz interessant ist, daß er nicht an den Tourausstieg von ARD und ZDF glaubt: "2007 sind die Öffentlich-Rechtlichen schon einmal ausgestiegen, trotzdem saßen uns die Reporter jeden Tag auf der Pelle. Ich glaube nicht an den Ausstieg" ( Quelle: RP online Zabel jubelt über Armstrong-Comeback)

Kleine Notiz am Rande: Keisse wurde beim Genter Sechstagerennen , das er mit Bartko gewonnen hatte, nicht negativ getestet  (d.h. A -Probe positiv), vielleicht rückt Erik mit Leif also noch ein Plätzchen auf (von 2 auf 1.)

06.12.08

Erik wird beim Berliner Sechstagerennen nicht mit Leif Lampater, sondern mit Robert Bartko ein Team bilden " das Dream-Team". Während Erik nicht gerade in Jubel ausbrach "Wir sind Profis genug, um Wünsche des Veranstalters für die Zusammensetzung einer Mannschaft zu akzeptieren" ( Quelle: rsn),scheint Bartko sehr erfreut über diese Neuzusammenstellung zu sein, obwohl er nicht mit seinem ständigen Partner Keisse starten kann: " Das ist eine wahnsinnige Sache, an der Seite von Erik Zabel zu fahren." (Quelle: rsn)

Zabel und Bartko bilden Dreamteam

" Beinahe wäre es wieder zum großen Knall gekommen – wie schon im Vorjahr. Als nämlich Dieter Stein, der Sportliche Leiter des Berliner Sechstagerennes, dem Potsdamer Robert Bartko offenbarte, er könne erneut nicht mit seinem Stammpartner Iljo Keisse aus Belgien starten. Da hat er mich aber ein wenig ausgetrickst“, erinnert sich Bartko an dieses Gespräch... Premiere zum Abschied

Ein Artikel zu Eriks neuer Funktion beim Team Columbia: " Gut gelaunt radelt Erik Zabel über die Urlaubsinsel Mallorca. Hier ein Flachs mit Kumpel Rolf Aldag, da ein Ratschlag an den jungen Andre Greipel..."Ich kenne ihn ewig lang, mir kommt das natürlich entgegen. Er ist eine Bereicherung für das Team", sagt Aldag....".: Zabel heuert bei Columbia an

Abschließend noch Photos zum Columbia- Camp: Erik ist natürlich noch eifrig am Trainieren :) :A smiling Erik Zabel rides in his blue outfit,  Erik Zabel at Columbia camp

04.12.08 Zabels Zukunft

Erik wird doch dem Profiradsport erhalten bleiben. Zukünftig wird er als Berater für die Sprinter beim Team Columbia arbeiten. Erik ist momentan bereits mit dem Columbiateam im Trainingslager, gibt seine Erfahrung weiter und trainiert füt seine letzten Sechstagerennen. Stapelton über Zabel: " Ich hatte immer großen Respekt vor Zabel und ich kenne ihn nun seit ein paar Jahren, aber es war interessant zu sehen, wie er von den Athleten angenommen wurde und sie ihm schon Fragen stellten .... Es war wirklich sehr ermutigend."  Zabel zooms in for Cavendish

25. 11. 08 Berichte und Interviews

Zum Karriereende von Erik auf französisch: Fin de série pour Erik Zabel

eine Zusammenfassung dazu folgt noch!


Ein langer Bericht mit vielen O-Tönen über Erik auf flämisch/niederländisch: 'Wielrennen is de essentie van het leven' 

Leider beschäftigt man sich auf der Milramseite mit Basteleien anstatt über Sportliches zu berichten und Eriks Äußerungen auf der PK in Gent auch für die deutschen Fans zugänglich zu machen, aber mit google+ babelfish-Übersetzungen, meine ich den Text jetzt weitestgehend zu verstehen, um ihn hier wiedergeben zu könnnen:

Zunächst spricht Erik über das Genter Sechstagerennen, er habe schon viel davon gehört und sei sehr neugierig auf die Bahn. In den vergangenen Jahren konnte er leider wegen der Straßensaison nicht alle Sechstagerennen fahren. Ende November stand bis jetzt immer ein Teamtreffen mit den neuen Kollegen an, sowie Überlegungen für das Rennprogramm und die Vorbereitung auf die kommende Saison. Er ist sehr froh, daß er diese Sorgen jetzt nicht mehr hat.

Erik spricht desweiteren auch über seine Neo-Profi-Zeit. Der Übergang zu den Profis war nicht so leicht, wie es vielleicht aussieht. Erik bekam schnell seine Grenzen aufgezeigt, als er bei der Ruta del Sol sich eine Stunde Rückstand einhandelte. Für Erik war das ein richtiger Schock. (Google lieferte mir dafür die nette Übersetzung:" Es scheint vielleicht, wenn mein Übergang ein Stück Kuchen, aber in Wirklichkeit war ich dann bereits Unternehmen mit meine Nase auf die Tatsachen gedruckt. In meinem Debüt in der Ruta del Sol in fünf Tage, bekam ich eine volle Stunde Sätze bis auf die Knochen. Ich war noch geladen in Sekunden und Minuten, und dann direkt eine Stunde")

Die Passagen, die schon im französischen Artikel enthalten war, lasse ich aus.Erik wird gefragt, wie wichtig Godefroot war. Erik sagt lachend, daß Godefroot der Mann war, der ihn bezahlte. Ansonsten war dessen Philosohie, daß der Rennfahrer selbst verantwortlich für seine Kondition und sein Sportlerleben ist. Erik hat sich damit sehr wohl gefühlt. Für die flämischen Rennen meint Erik, hatte er nicht genug Potential, trotz seiner Top 10 Platzierungen.


Ein ähnlicher Bericht wie den, den ich unter dem Genter Sechstagerennen (niederländisch) verlinkt habe, nur auf französisch mit einem netten Bild von Erik:  Jours de Gand : Zabel pense au podium

Erik sagt dort über die Bahn in Gent: "Die Bahn von Kuipke ist speziell, kurz und sehr technisch. Ich habe Erfahrung auf der Bahn, aber das ist eine andere Sache. Ich bevorzuge die längeren Runden." Weiter meint Erik, daß er sich nach und nach auf das Ende seiner Laufbahn vorbereitet.Seine Zukunft ist noch nicht so ganz klar, er würde gern im Radsport bleiben, aber nicht als Sportlicher Leiter. Stolz ist er auf seine 107 Wochen als Weltranglistenerster, allerdings haben ihm diese auch sehr viel Energie gekostet, da er den Platz behalten wollte.

Abschließend beschreibt Erik, wie er sich im Laufe seiner Radsportkarriere veränder hat: " ...ich bin viel geduldiger geworden. Mittwoch hatten wir eine Runde Rückstand, das hätte mich zu Beginn meiner Karriere in Panik versetzt. Heute sage ich mir, daß wird sich finden und meisten funktioniert das auch."

18. -23.11 Sixdays Gent

Zwar mit deutlichem Rückstand zum 1. Platz, aber genauso auch deutlichem Vorsprung vor den Drittplatzierten konnten Erik und Leif eine weitere Podiumsplatzierung bei Sechstagerennen herausfahren.

Erik und Leif haben vor der letzten Nacht die Führung übernommen mit einer Runde Vorsprung, aber deutlichem Punkterückstand.

Nichts Neues beim Genter Sechstagerennen: Erik und Leif behaupten weiterhin den 2. Platz Erik Zabel maakt zich geen zorgen, Erik Zabel hoopt op podiumplaats

Auch nach der 2. Nacht belegt Erik mit seinem Partner den 2. Platz, allerdings haben sie schon 21 Punkte Rückstand. Die offizielle Webseite des Genter Sechstagerennenhat eine Art Live -Ticker: Hier werden nach jedem Einzelrennen das Ergebnis und der aktuelle Gesamtstand veröffentlicht: Live

Erik und Leif liegen nach der 1. Nacht auf Platz 2:

Plaats Ploeg Renner Wit Renner Zwart Ronden Punten
1
1
KEISSE
BARTKO
0
82
2
4
ZABEL
LAMPATER
0
67
33
9
DE KETELE
BEIKIRCH
0
43
4
7
MERTENS
MULLER
2
43
5
2
RISI
AESCHBACH
2
29
6
3
STAM
SCHEP
2
24

6.- 11.11. Sechstagerennen München

Für einen Traumabschied ( Servus,Ete“!  Wir wünschen Dir den Traum-Abschied ) hat es leider nicht gereicht: Mit 4 Punkten und einer Runde Rückstand landeten Erik und Leif auf dem 2. Platz.


Nachdem Erik und Leif in der 4. Nacht auf Platz 2 zurückgefallen waren, haben sie nun wieder die Spitzenposition übernommen. Top 5 nach der 5. Nacht:

1. Erik Zabel (Ger) - Leif Lampater (Ger)   260
2. Robert Bartko (Ger) - Iljo Keisse (Bel)   252
3. Olaf Pollack (Ger) - Roger Kluge (Ger)   225
4. Alex Rasmussen (Den) - Michael Mørkøv (Den) +1 241
5. Bruno Risi (Sui) - Peter Schep (Ned) +1 187

Erik wurde außerdem in München verabschiedet. Nachdem Blickpunkt Sport nur ein seltsames Interview fertigbrachte: Nein die Erinnerung an den Radrennfahrer Erik Zabel ist sicher nicht in erster Linie seine Nachwuchsförderung und das momentane Mißtrauen ist auch nicht das, was er am meisten vermissen wird ;). Unglaublich, daß man im Bayrischen Fernsehen niemanden hat, der ein vernünftiges Interview führen kann. Dann ist man leider vor der Verabschiedung aus der Halle gegangen, aber dafür gibt es auf der Sixdayseite ein Video - zwar keine so gute Qualität, aber besser als nichts :). Erik Zabel Verabschiedung- Tag 5


Erik und Leif haben nach der 3. Nacht die Spitze übernommen! Top 5:

1. Erik Zabel (Ger) - Leif Lampater (Ger)   158
2. Bruno Risi (Sui) - Peter Schep (Ned)   113
3. Alex Rasmussen (Den) - Michael Mørkøv (Den) +1 189
4. Robert Bartko (Ger) - Iljo Keisse (Bel) +1 184
5. Olaf Pollack (Ger) - Roger Kluge (Ger) +1 156

Ein weiterer Artikel zu Erik: "Erik Zabel hatte schon länger geahnt, dass die emotionalen Momente noch kommen würden. In Dortmund rollten bei ihm zuletzt schon die Tränen.... „Dortmund war mein Heimrennen, aber München war für mich immer das wertvollste und anspruchsvollste Sechstagerennen“, sagt Zabel, „es kann schon sein, dass das auch besondere Momente werden.“"weiter geht es hier: Der Akkord-Arbeiter tritt ab


Erik und Leif haben den 2. Tag auf Platz 4 beendet. Die ersten 5 Teams befinden sich in der Nullrunde, allerdings haben Erik und Leif bereits großen Punkterückstand auf die ersten Bartko/Keisse.

Auf der Münchner Seite zum Rennen gibt es einen Liveticker, der offensichtlich jetzt auch funktioniert:Live-Ticker und einen Livestream!

Die Süddeutsche hat offensichtlich in ihrer morgigen Ausgabe einen Bericht über Erik: "Erik Zabels Karriere nähert sich ihrem endgültigen Ende: Derzeit verabschiedet er sich beim Münchner Sechstagerennen vom Publikum - sehr ernsthaft und ziemlich müde....Zabel hat genug, sagt er offen, "vom Rummel und den Dopingdiskussionen". Er ist müde. Von den Fragen. Vom Misstrauen. Und auch vom Sport: "Mein Körper gibt mir schon langsam Signale, dass es jetzt ein guter Zeitpunkt ist, aufzuhören". "

Auch Bartko und Renz äußern sich zu Zabel. Bartko über Zabel: "Er ist eine Lichtfigur, sowohl im Licht als auch im Schatten....Dass Zabel noch einmal gekommen sei, finde er schön. "Er wird uns fehlen." Definitiv :(

Ein gutes Schlußwort von Renz zu Zabel: " "Er wird leiden, wenn er aufhört - mehr als er jetzt auf dem Rad leidet."   "Er wird leiden"


Erik und Leif sind mit Platz 3 in das Münchner Sechstagerennen gestartet: Platz 2-4 liegen sehr dicht beisammen, während sich Bartko/Keisse punktemäßig etwas absetzen konnten..

30.10- 4.11. Sechstagerennen Dortmund

Erik hat zusammen mit Leif das Dortmunder Sechstagerennen gewonnen! Es war zum Schluß eine ganz knappe Entscheidung vor Bartko/Beikirch, auf den 3. Platz kamen die Dänen.

DerWesten hat ein Interview mit Erik gemacht. Erik über das Finale: "Sicher, nur, wir haben einen Rundenvorsprung aus der fünften Nacht leichtfertig hergegeben. Da mussten wir dann im Finale mehrfach attackieren, um letztlich den Sieg davonzutragen. Die weiteren Meter nach dem Zielstrich habe ich richtig genossen. Gewonnen, das tolle Publikum, das war super."Der sechste Sieg zugleich der schönste"

Weitere Artikel zum Dortmunder Sechstagerennen:Bewegende Momente mit Erik Zabel   Wehmütiger Abschied von Publikumsliebling Erik Zabel

"Sechstagerennen in Dortmund? In Zukunft ohne Erik Zabel? Schwer vorstellbar in diesem Moment, als der 38-Jährige, der seine Karriere nach dem Winter beenden wird, auf die Ehrenrunde des Siegers geht und mit glänzenden Augen auf die Ränge schaut, wo ein Publikum Ovationen spendet, das ihn immer treu verehrt, wenn nicht sogar geliebt hat. Weil er ein außergewöhnlicher Sportler ist, weil er immer der Lokalmatador war, weil er jeden Autogrammwunsch erfüllte - und trotz der Tatsache, dass auch er Doping zugegeben hatte".Licht am Ende des Schattens

Photos:Photos

Eine kleine Videosammlung zum Dortmunder Sechstagerennen:

SIXDAXS Dortmund 2008 - Tag 1 - Startschuss und Teams  SIXDAXS Dortmund 2008 - Tag 1 - Startschuss und Teams Teil 2

Interview-Mitschnitt Erik Zabel Dortmunder 6-Tage-Rennen 08 Herzvorkommen Video-Interview: Erik Zabel

Wenigstens Enrico Muax war beim Sechstagerennen und hat u.a. auch mit Erik gesprochen:Sechse Tage Renne Dortmund


Auch vor der letzten Nacht bleiben Erik und Leif in Führung - hier die Top 5: 

1. Erik Zabel (Ger) - Leif Lampater (Ger)   321
2. Alex Rasmussen (Den) - Michael Mørkøv (Den)   307
3. Robert Bartko (Ger) - Andreas Beikirch (Ger) +1 293
4. Danilo Hondo (Ger) - Christian Lademann (Ger) +2 262
5. Danny Stam (Ned) - Robert Slippens (Ned) +2 162

Einen Bericht gibt es auch schon - zum Glück gibt es live-radsport, die schon wieder eine Nachtschicht eingelegt hat (eigentlich sollte das ja Aufgabe der offiziellen Webseite sein, aber dort ist man immer noch beim Startschuß): Zabel/Lampater führen eng beisammen liegendes Spitzentrio in letzte Dortmunder Nacht


Am Sonntag machten Erik und Leif gleich zu Beginn die 200 Punkte voll und erhielten damit ihre Bonusrunde. Diese gaben sie auch bis zum Ende nicht mehr ab, so daß sie jetzt wieder die Spitzenreiter sind. Es sieht also alles nach einem Duell an der Spitze aus. Erik hinterließ einen sehr starken Eindruck: er gewann das Dernyrennen und die Jagd mit Leif. Auch sonst war er immer vorne mit dabei. Vollständige Ergebnisse gibt es hier: Dortmunder 6-Tage-Rennen 2008

Ich habe noch ein Video zur Sixdayeröffnung und ein Audio von Erik gefunden: Video-Sixdays Dortmund  O-Ton Zabel

DerWesten hat inzwischen auch einen Bericht zur 3. Nacht: Zwei Dänen trotzen Erik Zabel


Zur Halbzeit liegen Erik und Leif in Lauerstellung auf dem 2.Platz- nur 8 Punkte hinter Rasmussen/Morkov und in Sichtweite der 200er Marke und einer Bonusrunde. Während die offzielle Seite zu den Dortmunder Sixdays schon im Winterschlaf ist, gibt es Informationen und sogar schon einen ausführlichen Bericht zur 3. Nacht auf live-radsport: Zweite Bonusrunde rettet Rasmussen/Mørkøv die Halbzeitführung in Dortmund .


Gleich nach der 1. Nacht hat sich Erik mit Leif an die Spitze gesetzt, in der 2. Nacht mußten sie die Führung wieder abgeben und liegen jetzt mit 11 Punkten Rückstand auf Platz 3 (runden + punktgleich mit Platz 2).Erik nach der 1. Nacht:"Am ersten Abend ist es immer ein bisschen schwer, umso besser, dass wir uns gleich zeigen konnten“(Quelle: Team Milram). Ein kleiner Bericht zur 1. Nacht findet sich auf derWesten:

"Es ist Zabels Abschiedstournee. Auf den Rängen wird gejubelt, wenn der Publikumsliebling aus dem Sattel geht. So wie in der Auftaktjagd. Da hatte der 38-Jährige sofort die Situation erkannt. Franco Marvulli, der Partner von Bruno Risi und immerhin Titelverteidiger, hatte 20 Runden vor Schluss gewaltige Probleme, kämpfte mit sich und dem flotten Tempo auf der Bahn. „Wann kann man dem Bruno schon mal so schnell eine Runde abknöpfen”, grinste Zabel später mit seinem typisch verschmitzten Lächeln." Fans feiern Erik Zabel


Erik hat sich schon einmal zu seinen Ambitionen für das heute beginnende Dortmunder Sechstagerennen geäußert: „Ich bin jetzt vier Mal Zweiter mit Leif Lampater geworden. In Dortmund, München, Berlin und jetzt in Amsterdam. Bei meinem letzten Auftritt in Dortmund will ich alles werden, nur nicht Zweiter.” Six Days in Dortmund komplett überarbeitet

TV-Tipp:WDR-Lokalzeit Dortmund bringt hoffentlich in den nächsten Tagen immer mal wieder etwas zu den Sixdays. Heute (30.10.) gab es zum Beginn der Sixdays zumindest einen Bericht- Wdlg heute nacht! (tgl. 19:30-20:00 Uhr lokal WDR-Dortmund und 04:25-04:55 Uhr WDR)

20.-25.10. Sixdays Amsterdam

Erik und Leif Lampater sind in Amsterdam mit Platz 2 gleich einmal auf dem Treppchen gelandet.

Die Sixdaysaison hat begonnen. Erik ist in Amsterdam mit Leif Lampater unterwegs und liegt nach der ersten Nacht auf Platz 4.

12.10.08 Paris-Tours

Mein Computer hat sich offensichtlich Erik als Vorbild genommen und,direkt nach Paris-Tours seine Arbeit eingestellt. Im Gegensatz zu Erik scheint er den Sixdays aber nichts abgewinnen zu können :( Bericht von Paris-Tours wird natürlich noch ergänzt

Erik beendete seine Radsportkarriere auf der Straße mit einer Top 10 Platzierung. Leider konnten vier Ausreißer nicht mehr gestellt werden, ansonsten hätte Erik sogar noch gute Chancen gehabt auf dem Podium zu landen: Bei starker Sprintbesetzung gelang Erik ein 3. Platz im Sprint des Hauptfeldes  insgesamt der 7. Platz). Auch Eriks eigenes Team war im Finale leider nicht mehr dabei und konnte ihn so nicht unterstützen.

TV-Tipp: heute abend um 22:45-23:30 gibt es auf RBB in der Sportsendung einen Beitrag über Erik.

Erik wird heute zum letzten Mal ein Straßenrennen bestreiten. So richtig an Abschied denkt er aber noch nicht, da er schließlich noch die Sixdaysaison vor sich hat: "Im Moment spüre ich noch keine Abschiedsstimmung, noch ist alles Routine. Schwieriger wird es sicherlich im Frühjahr, wenn der eigene Rhythmus durcheinander kommt und man eigentlich seine Koffer packen und nach Mallorca zur Saisonvorbereitung aufbrechen möchte." Einen besseren Abschluß als Paris-Tours kann es für ihn eigentlich gar nicht geben: Nicht nur, daß das Rennen der Windhunde des Herbstes einer der prestigeträchtigesten Klassiker im Radsport ist. Außerdem ist Erik dort mit 3 Siegen Rekordhalter. Darüber hinaus hat das Rennen für Erik auch eine besondere Bedeutung:  Bei Signore San Remo denkt eigentlich jeder sofort an Mailand -San Remo, darüber gerät aber in Vergessenheit, welch wichtige Rolle Paris-Tours für Erik spielte. Es war 94, als Erik dort seinen ersten großen Sieg landete. Mit diesem Sieg ging sein Radsportstern auf und er wurde vom Sprintanzieher zum Kapitän befördert.Eriks ( bisher) letzter Sieg dort 2005 war sein Abchiedsgeschenk an sein damaliges Team T-Mobile.Mit einem erneuten Sieg, könnte Erik nicht nur zum alleinigen Rekordhalter werden, sondern es würde sich wieder ein Kreis schließen.Allerdings muß man sagen, daß das doch angesichts der starken Konkurrenz eher unwahrscheinlich ist (aber im Sprint weiß man ja nie, was passiert), ein Platz auf dem Podium wäre auch schon ein toller Abschluß. Wünschen wir also Erik für das Rennen den perfekten Sprint und die nötige Aufmerksamkeit auf der Strecke ( nicht,daß er wieder vom Wind verblasen wird.)! Die Frankfurter Rundschau hat einen Beitrag zu Erik:Monument im Nebel

09.10.08 Nachtrag, Interview + Sixdays

Nachtrag zum Münsterlandgiro: Neben den Franzosen (Video unter Münster.giro), haben auch die Italiener Erik nicht vergessen - ein Video: Zabel scende di sella- L'addio alle corse al velocista re di Sanremo

Dagegen findet man auf deutschen Seiten nur ein Audio: Erik Zabel nimmt Abschied

Halt- ein Video gibt es dann doch noch und endlich erfährt man den wirklichen Grund, wieso Erik zurücktritt, schließlich kann er sonst ja kein Comeback geben ;) Zonda-Sendung: Abschiede Erik Zabel


Auf derWesten gibt es ein Interview mit Erik:

Teil I: Erik spricht über seine letzten Rennen, den Enschluß aufzuhören:

Erik zu seinen Gefühlen, bei den letzten Rennen: "Sicher ist sportlich der Ehrgeiz noch groß, bei den Abschiedsrennen so erfolgreich wie möglich abzuschneiden. Andererseits überkommt mich auch große Wehmut, sich von Kollegen zu verabschieden, die man mag. Etwa von Alessandro Petacchi, der ja mittlerweile für einen anderen Rennstall fährt. Wir sind gute Freunde."

"Wissen Sie genau, wie viel Siege Sie eigentlich in Ihrer Karriere eingefahren haben? Man spricht von 201." "Meine Siege hat niemand gezählt, in meiner Familie keiner und ich auch nicht. Die Zahl 201 kann schon so richtig sein."

Große Ehrenrunde auf der Winterbahn

Teil II - Erik spricht über seine Zukunft, über Unna und das Dortmunnder Sechstagerennen:

"Könnten Sie sich denn auch den Posten eines Sportlichen Leiters in einem Rennstall vorstellen?" "Ich möchte das nicht ausschließen. Etwa bei meinem Team Milram anzufangen, das wäre viel zu früh. Wenn man die Seite jetzt wechseln würde, dann hätte man nicht die nötige Distanz zu den Fahrern. Da muss man sich schon eine gewisse Auszeit nehmen."

 "Ein Traum, der wahr wurde"


Sieht ganz so aus, als habe Erik gleich zwei Partner für die Sechtagerennen in Dortmund und München;) 

"Bradley Wiggins will partner Erik Zabel at the Dortmund and Munich six-day events this winter in what are set to be the German veteran's final races." WIGGINS TO PARTNER ZABEL IN GERMAN'S FINAL RACE

Erik: „Ich bin letzte Saison vier Mal mit Leif Lampater gefahren und jedes Mal Zweiter geworden. Dieses Jahr will ich wieder mit ihm fahren – und gewinnen“ Zabel Zum Abschied nochmal mit Lampater

03.10.08 Münsterland- Giro
Erik ist gestern sein letztes Rennen in Deutschland gefahren. Er hat jetzt mit Paris-Tours in einer Woche noch sein wirklich letztes Straßenrennen vor sich, anschließend wird er noch bei mehreren Sixdays auf der Bahn zu sehen sein: Amsterdam, Gent, Rotterdam, Dortmund, Bremen? und München stehen als Stationen bereits fest.

Glücklicherweise hatte auch das Wetter ein Einsehen: es war zwar kühl, aber trocken beim Münsterlandgiro. Erik gelang ein guter 2. Platz hinter Greipel, der zwar von Cavendish als Nichtsprinter angesehen wird, aber trotzdem diese Saison bemerkenswert im Sprint durchgestartet ist und vor Frösi.Auch international war das Rennen mit van Avermaet, Haedo und Breschel nicht so schlecht besetzt. Erik hatte sich natürlich wie immer das richtige Hinterrad geschnappt "Ich weiß nicht, wenn ich gewusst hätte, dass Erik Zabel an meinem Hinterrad ist… Aber gut, hinten habe ich keine Augen und die Mannschaft hat hervorragend für mich gearbeitet“ (Quelle: rsn), so Greipel nach dem Rennen, und dann ist Erik vielleicht ein bißchen spät angetreten.

Zum Schluß bedankte sich Erik bei seinen Fans: "Vielen Dank für die großen Momente. Ich gehe als Freund von euch. Wenn ich sehe, was da auch unterwegs an der Strecke los war, dann muss ich sagen: Der Radsport lebt in Deutschland." (Quelle: rsn)

Ein Video zum Münsterlandgiro  und Zabels Abschiedsrennen in Deutschland- leider nur auf französisch: Cyclisme - La der de Zabel

Ich gehe als Freund von euch!"

Zabel ist gerührt und wird beschenkt

Zabelhafter Abschied

WM-Varese - Time to say Goodbye

ein weiterer Link zu einer Würdigung Eriks langer Radsportkarriere + Fotos - aus einem Forum: Erik Zabel - Een Tijdperk

Die WM verlief für Erik nicht wirklich glücklich. Zunächst sah es recht gut aus- Erik war bis Mitte der zweitletzten Runde stets im vorderen Feld aufmerksam dabei, auch an den Bergen kam er ohne Probleme vorne mit drüber. Dann ereilte Erik sein in dieser Saison üblicher Platten im Finale. Zum Glück kam er ganz gut wieder ans Peloton heran, auch wenn ihn die Verfolgsarbeit sicher einige Kräfte gekostet haben dürfte : „Aber wenn und aber gibt‘s im Radsport nicht“, so Erik. (Quelle:rad-net). Am Ronchianstieg konnte sich eine kleine Gruppe von 6 Fahrern mit Wegmann absetzen. Erik war zu diesem Zeitpunkt schon wieder recht vorne im Feld vertreten. Unverständlicherweise reagierten weder Erik noch Schumacher, die als einzige deutsche Fahrer noch im Feld waren, als das Feld kurz vor der letzten Runde sich im Flachen aufsplitterte. Während sich eine restliche große Gruppe nach vorne aufmachte, um die Spitzengruppe einzufangen, saß Erik im Restfeld fest, das nach dem Montello die Beine hochnahm und ins Ziel bummelte, Erik dazu:„Keine Ahnung, was da los war.“ (Quelle: rad-net)


Erik:"Ich hatte in diesem Jahr viel Spaß am Radsport und konnte auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz fahren. Ich weiß nicht, ob das in einer weiteren Saison noch möglich wäre und denke, dass dies daher der richtige Moment ist, um aufzuhören.

Ich möchte mich bei allen Kollegen, Funktionären und Menschen bedanken, mit denen ich viele schöne Momente im Radsport erlebt habe. Nicht zuletzt beim Team Milram, bei dem ich auch in schwierigeren Zeiten Rückhalt und Unterstützung erfahren habe." (Quelle: Zabel tritt zurück)

Sehr schade, daß Erik tatsächlich zurücktritt. Er wird eine große Lücke im Peloton hinterlassen und seinen Fans fehlen.Erik hat großen Anteil daran, daß der Radsport meine Lieblingssportart wurde und ich ihn intensiv verfolge. Einen Rückblick auf seine Karriere werde ich erst nach seinem letzten Rennen schreiben, momentan bin ich nicht dazu in der Lage, außerdem vielleicht legt er ja noch ein tolles Rennen hin ;). Erik fährt noch 2 oder 3 Rennen: die WM, den Münsterlandgiro (sein letztes Rennen in Deutschland) und eventuell Paris-Tours.Anschließend wird er wahrscheinlich noch eine komplette Sixdaysaison dranhägen. Ich mache es erst erstmal kanpp:

Danke Erik für den tollen Radsport die ganzen Jahre hindurch und viel Glück für die letzten Rennen vor allem für die WM!

Presseschau zu Eriks Rücktritt (die Süddeutsche war schon ein Tag früher dran):

Der Marathon-Mann am Ende des Weges

Abschied ohne Tränen

Er grünt nie mehr!

Verlust einer Persönlichkeit

Zabel hört auf  mit einem Link zu seinem ersten Sportstudio Auftritt!

Fotos einer bewegenden Karriere

Radsport-Veteran Erik Zabel beendet seine Karriere

Panne auf den letzten Metern

Zabel beendet seine Höllentour

Die Süddeutsche + rsn gehen definitiv davon aus, daß Erik morgen auf der PK um 14:30 seinen Rücktritt verkündet: Abschied als Befreiung


Erik ist heute morgen um 10 Uhr mit der U23-Mannschaft auf Trainingsfahrt gewesen: einen Bericht mit Bild gibt es hier: U23 auf Trainingsfahrt mit Erik Zabel

Die Motivation bei Erik scheint wenigstens noch zu stimmen: Als erster deutscher Elite-Fahrer der Straßenmannschaft trifft er schon am heutigen Donnerstag in Varese ein und wird mit der U23-Mannschaft trainieren: Viele Komplimente“: Teamhotel feiert mit den deutschen Gästen

24.09.08

Es wird immer besser: Jetzt holt Milram mit Knaven einen Niederländer, im ähnlichen Alter wie Erik Zabel. Und so etwas nennt sich deutsches Team! Stattdessen hätte man doch Erik bitten können, ein Jahr dranzuhängen (Erik ist natürlich teurer als Knaven, aber dafür gerade auch für ein deutsches Team wertvoller) Knaven stand eigentlich vor dem Karriereende und soll nun Eriks Rolle als Capitaine de la Route übernehmen (die Sprintrolle übernimmt Cio, der allerdings sicher noch nicht wie Erik 2 GTs fahren wird - auch da hätte man Erik als Anfahrer oder als Kapitän noch gut gebrauchen können). Ich hoffe, Erik hört die Signale, fährt weiter und zeigt nächstes Milram, was man an ihm verloren hat ( Ende der Tour de France hatte er ja noch Spaß am Radsport und das soll ja sein ausschlaggebendes Entscheidungskriterium sein)

23.09.08 Zabels Zukunft

Die ausländischen Radsportseiten geben Hoffnung, daß Erik weiterfährt. Laut Insiderinformationen hat er wohl 2 Möglichkeiten: Aufhören und PR-Mann für Canyon oder weiterfahren beim neuen Team von Bettini und Rebellin: Zabel maakt vrijdag zijn toekomst bekend

Erik wird diesen Freitag bei der WM seine Entscheidung hinsichtlich seiner Zukunft bekanntgeben: Großes Rätselraten um Zabel

22.09.08 Rückblick GTs/ Gerüchte

Auch wenn es etwas schade ist, daß Erik insbesondere in der letzten Woche der Vuelta etwas neben sich stand und man sich doch wenigstens einmal eine Anwesenheit in einer Ausreißergruppe gewünscht hätte: Erik ist dieses Jahr Giro, Tour und Vuelta (zuende!) gefahren - an dieser Stelle Respekt für diese Leistung.

Erik hat 18 Top 10 Platzierungen bei den GTs dieses Jahr erreicht: 6 beim Giro, 8 bei der Tour und 4 bei der Vuelta, mit einem Etappensieg klappte es zwar nicht, dafür gelangen ihm aber Podiumsplatzierungen bei jeder der 3 GTs:beim Giro Platz 2 auf der 3. Etappe, bei der Tour Platz 3 auf der 5. Etappen und in der Punktewertung und bei der Vuelta Platz 3 auf der 3. Etappe und 6-mal schrammte er mit Platz 4 knapp am Podium vorbei. Außerdem gelang ihm dieses Jahr sein bestes GK-Ergebnis bei der Tour überhaupt! Eriks GK-Platzierungen dieses Jahr: Giro: 80., Tour: 43 und Vuelta 49.

Auf live-radsport gibt es einen Artikel über die Fahrer der letzten Jahre, die Giro Tour und Vuelta in einem Jahr bestritten haben: Die letzte von 63 Etappen für Erik Zabel und Marzio Bruseghin . In den letzten Jahren gab es neben Bruseghin und Erik Zabel nur 3 weitere Fahrer, die das geschafft haben.

Wenigstens in der Ü 35-Wertung ist es für Erik bei der Vuelta noch richtig gut gelaufen, er hat sich auf der Schlußetappe seinen 7. grauen Etappensieg gesichert und ist tatsächlich auf dem Podium gelandet ;) Hintertour - die SN-Radsport-Kolumne Heute: Rubiera zieht's zu Lance 

Es gibt Gerüchte, daß Erik nach seiner Karriere PR-Arbeit für Canyon machen könnte: Erik Zabel wordt pr van fietsmerk Canyon

30.08.- 21.09. Vuelta a España

21. Etappe: Leider fanden es die Spanier interessanter statt den letzten Kilometern ausgiebig bei einem Sturz kurz vor dem Ziel zu bleiben, so konnte man die Sprintvorbereitung und -positionierung nicht beobachten. Allerdings war Erik völlig von der Rolle und war viel zu weit hinten.Eigentlich ist das Positionieren ja seine Stärke, aber bei der Vuelta ging nach guten Anfangsergebnissen plötzlich nichts mehr - schade. Es ist natürlich auch Eriks 3. GT, aber bergmäßig war er meistens außerordentlich gut dabei.

Bei der WM wird Erik auch seine Entscheidung über seine sportliche Zukunft bekanntgeben.Nachdem Erik seinen Fans Anfang des Jahres und auch später noch Hoffnung gemacht hatte, sieht es jetzt leider doch sehr nach Aufhören aus. Es gibt aber auch Gerüchte, daß Erik seine Karriere bei Lotto fortsetzt oder mit Bettini und Rebellin zum neuen Teltek-H20-Team geht: Zabel kent zijn toekomst


19. Etappe: Heute war das Finale etwas zu schwer für Erik. Zwar konnte er mit einer größeren Gruppe nach den zwei Bergen der 1. Kategorie wieder ans Restfeld anschließen, aber den finalen Anstieg hinauf verlor er einige Sekunden. Vielleicht hat Erik nach soviel Pech in dieser Woche ja am Sonntag das Glück auf seiner Seite.


18. Etappe: Erik konnte seinen 3. Platz in der Wertung um das graue Trikot verteidigen, sonst gab es für ihn nichts zu holen, da eine große Ausreißergruppe weg war. Hintertour - die SN-Radsport-Kolumne Heute: Lehrstunde für Jungspunde


17.Etappe:Zunächst fing der Tag für Erik ganz erfreulich an: Er bekam einen Sonderpreis für seine Teilnahme an den 3 GTs dieses Jahr. Mit nur 2 Ausreißern vorne schien der Tag weiterhin gut für Erik zu verlaufen: alles andere als ein Sprint wäre doch ein große Überraschung gewesen. Doch 15 km vor dem Ziel gab es dann die ersten Schrecksekunden: Das Feld wurde durch den Seitenwind geteilt und Erik befand sich leider im 2. Teil. Zum Glück schaffte man jedoch 9 km vor dem Ziel wieder den Anschluß, für Erik ging jedoch das Pech weiter: Er hatte einen Platten. Den Anschluß ans Feld schaffte er zwar wieder mit Hilfe seines Teamkollegen Sabatini, aber zum nach vorne fahren und in den Sprint eingreifen reichte es dann doch nicht.wenigstens konnte er so den 3. Platz in der Ü35-Wertung halten: Hintertour - die SN-Radsport-Kolumne Heute: Franzosenschreck vor


16.Etappe:Auf der 16. Etappe gab es endlich wieder einen Sprint. Erik war 5 km vor dem Ziel an Boonens Hinterrad perfekt positioniert, dann aber geriet er mit ein paar anderen Rennfahrern auf Abwege, plötzlich fuhren sie neben der Straße. Sie kamen zwar wieder zurück, verloren dabei aber viele Positionen. Mit Hilfe seiner Teamkollegen, schaffte es Erik nochmals fast bis nach ganz vorne. Allerdings war er noch so weit zurück, daß er schon 500 m vor dem Ziel einen  Zwischensprint einlegen mußte, um eine vernünftige Ausgangsposition zu erhalten. Im Sprint gelang Erik dann noch ein 11. Platz.


14. Etappe: Durch Rebellins Ausstieg befindet sich Erik jetzt auf dem Podium der grauene Trikotwertung: Hintertour - die SN-Radsport-Kolumne Heute: Schwarzer Tag für Grau


6-Tagerennen/13. Etappe: Erik wird wie letztes Jahr auch wieder in Amsterdam starten (20.-25.10.): Zabel wil revanche in 2008

Auf der Angliruetappe hat Erik wieder gute Bergform gezeigt und ist in einer kleinen Gruppe im Mittelfeld ins Ziel gekommen.


2. Ruhetag: Der Ruhetag bietet die Gelegenheit wieder die Ü35-Wertung in den Blickpunkt zu rücken.Erik hat bisher 4 "graue" Etappensiege holen können und sich gestern wieder etwas ans Podium herangepirscht.In den Tagen zuvor hatte sich ja in der Wertung nicht viel getan - aus gutem Grund: "Erst im Nachhinein ist klar geworden, warum die Alt-Alt-Fahrer zwei Tage lang die Waffen gestreckt hatten. Sie wollten sich solidarisch zeigen mit Nico Eeckhout, dem sein Vlaanderen-Team die Rote Karte gezeigt hat. Der Nico sei zu alt, hieß es. Na, so eine Respektlosigkeit konnten Ete, Tintin und Co. doch nicht unkommentiert lassen. Das Ergebnis war eine zweitägige Flaute.
An dieser Stelle sei den neun Vuelta-Senioren ein großes Lob ausgesprochen. Der Streik war vollkommen angemessen...
Hintertour - die SN-Radsport-Kolumne Heute: Streik beendet

Leider ist es ja nicht nur Eeckhouts Team, auch QS zeigt keinen Respekt vor dem Weltmeister. Außerdem ist Milram traurigerweise dem Jugendwahn verfallen, dafür werden jetzt schon Fahrer aus gültigen Verträgen herausgekauft..Liegt vermutlich auch zum großen Teil an den deutschen Medien - dazu ein schönes Ziat von Klöden (hätte ich zwar auch nie gedacht, daß ich hier einmal Klöden zitiere, dem ich seine Mobbingaktion gegen Erik immer noch übel nehme, aber wo er recht hat, da hat er recht):"Was beim Lesen ebenfalls auffällt, ist die Gleichsetzung junger Fahrer - sauberer Fahrer. Das ist zwar äußerst wünschenswert, jedoch kein Argument für Glaubwürdigkeit." Das neue Aushängeschild, das Milram mit Ablösesumme einkaufen will, hatte übrigens nichts Besseres zu tun als nach seiner U23- Zeit direkt zu Cecchini zu rennen - das sagt eigentlich schon alles und wenn man solchen Leuten einen Neuanfang zugestehen will, kann man auch Erik eine 2. Chance geben. Insbesondere da das Team Milram Erik Zabel die Mehrheit der Fans und fast die komplette Medienaufmerksamkeit zu verdanken hat, ganz zu schweigen davon, daß Erik immer seine Leistung zuverlässig gebracht hat, in diesem Jahr ihr einziger Topmann war und auch kurzfristig beim Giro eingesprungen ist. Drücken wir also Erik die Daumen, daß er ein nettes, erstklassiges Team für nächstes Jahr findet.


12. Etappe: Eine mittelschwere Etappe mit einem Schlußanstieg von 4% auf den letzten 2 km- im Profil sah sie relativ harmlos aus. Es wurde aber eine dramatische Regenetappe auf der Mitfavorit Valverde auf den 11. Platz zurückfiel. Erik hingegen schaffte es an den 2 Bergen der 2. Kategorie dranzubleiben. Allerdings war der Schlußanstieg doch etwas zu heftig für ihn, so kam er als 31. mit etwas Rückstand ins Ziel. Noch ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Sprint: Laut Eurosportkommentatoren hatte Erik im Sprint eine falsche Übersetzung gewählt: 53/14 - das war etwas zu hart für ihn.


11. Etappe: Erik ist auf der 11. Etappe einen guten Sprint gefahren und hat nur knapp das Podium verpaßt. Nachdem es gestern bei Milram mit der Sprintvorbereitung überhaupt nicht geklappt hatte, änderte man heute die Taktik und sprintete zu dritt: Erik 4., Sabatini 12. und Schwager 17., damit sicherte sich Milram die Teamtageswertung.Diesmal gab es auch einen vernünftigen Sprintzug, Erik hatte hinter Freire eine ganz gute Position, im Sprint mußte er wegen Napolitano etwas nach rechts ausweichen und verlor somit Freires Hinterrad, wobei Erik zudem hinsichtlich seiner Endgeschwindigkeit bei der Tour de France besser aussah als jetzt bei der Vuelta. Aber Platz 4 ist ja auch nett.Schade, daß für Erik durch seinen gestrigen Aussetzer die Punktewertung in weite Ferne gerückt ist.

Eriks Zukunft: Erik wird nicht zu QS wechseln:Transferts : Bettini - Cervélo - Mori


10. Etappe: Nachdem sich auf der Etappe lediglich ein Fahrer, Eriks Teamkollege Jurco, absetzen konnte, war es eigentlich schon klar, daß es zum Sprint kommen würde. Und weiter mit einem Zitat von PezCycling, weil es so schön ist" Und im Feld lauerte der omnipräsente Erik Zabel,der zweifelslos davon profitierte, einen Teamkollegen vorne zu haben. Er wartete und wartete seine Zeit ab wie eine weise alte Eule.( And lurking in the bunch was the omnipresent Erik Zabel, no doubt benefiting from having a teammate up the road. He waited and bided his time like the wise old owl he is.)"  Mit Bennati war ein großer Favorit nicht am Start erschienen, daher konnte man davon ausgehen, daß QS sich die Möglichkeit nicht entgehen läßt und für Boonen einen schönen Sprintzug formt. Allerdings war der nicht von langer Dauer und dann wurde es chaotisch. Erik war 1 km vor dem Ziel noch in aussichtsreicher Position, aber leider danach völlig weg. Das hinderte jedoch seinen Mannschaftskameraden nicht daran, den Sprint anzufahren - ist ja auch völlig egal, ob der eigene Sprinter dabei ist oder nicht ;) Gerade als dieser das Tempo verschärfte, versuchte Erik nochmals nach vorne zu kommen, allerdings war er zu weit hinten und landete schließlich nur auf Platz 22.


9. Etappe: Von der heutigen Etappe gibt es eigentlich nichts zu berichten - eine Ausreißetappe (Erik hat darauf ja leider nie Lust - schade eigentlich), Erik fuhr im Hauptfeld ins Ziel. In der Wertung ums graue Trikot liegt Erik weiterhin auf Platz 4: Rebellin reloaded wird Zeit, daß mal wieder Sprintetappen kommen - da kommt die Ankunft in Zaragoza auf der 10 Etappe doch wie gerufen, immerhin hat Erik letztes Jahr dort gewonnen ;)


8. Etappe: Kaum wurde das Wetter besser, fuhr Erik auch gleich wieder deutlich weiter vorne in den Bergen.In der Wertung ums graue Trikot verbesserte er sich um einige Plätze, hat aber eine halbe Stunde Rückstand auf den führenden Rebellin: Tintin vs. Chechu


7.Etappe:Erik hat es bei der ersten Bergankunft etwas geruhsamer angehen lassen und ist im Gruppetto ins Ziel gekommen, damit hat er leider das graue Trikot verloren: "Ich habe mich ein bisschen schlau gemacht, um nachvollziehen zu können, wie Rebellin diese Revolution in der Ü35-Wertung bewerkstelligt hat.( ... )Irgendwann kam er auf die Idee, Rheumasalbe auszuprobieren. Und da er der Meinung ist, viel helfe viel, trug er richtig dick auf. Beim nächsten Regenrennen wurde ihm dann warm ums Kreuz. Was lag also näher, als die Creme flächendeckend einzusetzen? Und schon klappte es auch bei Eiseskälte mit dem Schnellfahren. Einziger Nachteil: Tintin schleppt die Rheumasalbe jetzt gleich kistenweise mit sich 'rum. Und kritische Beobachter sollen Ete Zabel ab und zu in der Nähe der Gerolsteiner-Mannschaftswagen beobachtet haben. Prompt kam es zum Eklat. Angeblich soll Ete versucht haben, einen Karton mit schwarzer Schuhcreme unterzuschummeln.Tja, was tut man nicht alles für ein Graues Trikot ..."mehr wie immer in den Schaumburger Nachrichten: Revoluzzer Rebellin


Ruhetag:Erik wird dieses Jahr wieder das Dortmunder Sechstagerennen bestreiten: " Sein Name wurde nicht ausdrücklich genannt.Doch von wem die Rede war, als 6-Tage-Organisator Ernst Claußmeyer den Hauptdarsteller des 67. Dortmunder 6-Tage-Rennens „als Weltklassefahrer aus Umgebung” bezeichnete, war selbst dem Pförtner in der Hotelloge klar: Erik Zabel wird natürlich bei den Six Days in der Westfalenhalle vom 30. Oktober bis 4. November dabei sein. Wahrscheinlich weiß der Lokalmatador noch nichts von seinem Glück..." Zabel darf einfach nicht fehlen  sagt man ihm wenigstens rechtzeitig Bescheid, daß er dort startet;)


6. Etappe: Erik hat sein graues Trikot ganz knapp verteidigt:"Trotzdem behielt Zabel die Aura des Allrounders. "So wie Jalabert", höre ich manchen Experten noch raunen. Okay, Jaja hat mal die Vuelta abgeräumt und war Vierter bei Tour und Giro. Egal, der Vergleich klebte an Ete, ja, er hinkte förmlich an seiner Seite.Auf seine (ganz) alten Tage werden die Spötter aber eines Besseren belehrt. Der erfolgreichste deutsche Klassiker-Jäger aller Zeiten ist Führender der Vuelta. Gut, er ist der Beste der Fahrer ab 35 Jahren. Aber immerhin."Was zählt, ist auf der Straße

Die Ankunft der 6. Etappe war leider etwas zu schwer für Erik, er schaffte es zwar mit der 1. Gruppe über den Berg kurz vor dem Ziel zu kommen, hatte dann aber wohl Schwierigkeiten am Schlußanstieg und war so, als es zum Sprint kam, zu weit hinten. Dafür ist Erik wieder bester Deutscher im GK, er verbesserte sich auf Platz 14.


5. Etappe: Erik beim Zeitfahren zu sehen, haben die Spanier leider erfolgreich verhindert (ich haben selten so ein ödes Zeitfahren gesehen ohne Start-und Zielbilder), vielleicht hätte Erik 7 sec. langsamer fahren sollen, dann hätten wir wenigstens den Zieleinlauf sehen können ;) Aber Erik hat sich sehr wacker geschlagen und ist immer noch 16. im GK, im PK ist er leider von Valverde auf Platz 4 verdrängt worden.Aber viel wichtiger: Erik hat das graue Trikot mit 14 sec. Vorsprung verteidigt ;) deutsch-dänische Beziehungen

Der BDR scheint die Vuelta wohl nicht zu verfolgen, einen Blick auf seine BDR-Rangliste hat er anscheinend auch noch nicht geworfen, anders kann ich mir diese lächerliche Sprenger Äußerung nicht erklären: " Ob auch Erik Zabel, der derzeit die Vuelta bestreitet, nochmals an einer WM teilnimmt, ist offen. Im Herbst seiner Karriere werde der 38-Jährige «kein Geschenk» bekommen, sondern müsse sich sportlich qualifizieren, betonte Sprenger"Gerdemann hat «Freifahrtschein» für Rad-WM Wenn Erik sich mit seinen derzeitigen Leistungen bei der Vuelta nicht schon qualifiziert hat, wer denn dann?


4. Etappe: Auf der 4. Etappe war Erik wieder vorne mit dabei.Auch wenn er keinen Sprinthelfer dabei hat, war er selbstverständlich super positioniert an Bennatis Hinterrad, dessen Team sowie Boonens Team zogen gemeinsam den Sprint an. Kurz vor dem Ziel gab es noch eine Kurve, vor der Napolitano mit Boonen an seinem Hinterrad attackierte. Erik kam leider aus der Kurve nicht so gut heraus und landete auf dem 5. Platz.:„Heute war für mich leider nicht mehr drin. Meine Beine waren nicht so gut wie an den Tagen zuvor. Ich war in der letzten Kurve des Finales an Bennatis Hinterrad und eigentlich sehr gut positioniert. Aber Boonen und Napolitano haben auf den letzten 200 Metern das Tempo noch einmal richtig angezogen. Das hat mich das Podium gekostet und mich auf Platz fünf zurückgeworfen.“ (Quelle: Team Milram)Damit ist Erik weiterhin 3. der PW, allerdings jetzt mit Rückstand, gleichzeitig verbesserte er sich auf Platz 4 der GW. Sehr nett, dadurch kommen wir nämlich in den Genuß Erik beim Zeitfahren zu erleben: seine Startzeit ist 16:52.

In der Wertung ums graue Trikot hat Erik jetzt die Führung übernommen. und Chancen dieses vielleicht noch zu halten,, den Etappensieg hat er sich selbstverständlich auch gesichert:"Ist er aber auch so: Etappensieger der Ü35-Fahrer. Auch das ist Lohn seiner Cleverness. Gleich mehreren Vuelta-Startern hätten gestern Stützräder gut getan. Ständig war der staubige spanische Asphalt bunt vor lauter Radtrikots. Sämtliche „Senioren“-Fahrer haben deshalb Sekunden liegen lassen. Außer Zabel. Respekt." mehr dazu hier: Pünktliche Übernahme


Graues Trikot: Wie bei der Tour gibt es wieder in den Schaumburger Nachrichten die nette Radsportkolumne zur Vuelta mit Ü35- Wertung: Erik hat gestern seinen 1. grauen Etappensieg geholt und liegt mit nur 1 sec. hinter Rebellin auf Platz 2 der Wertung: " Dass sich Zabel ganz behutsam ans Graue Trikot, das Tintin Rebellin virtuell durch Spanien kutschiert, heranschleicht, passt ebenfalls ins Bild. Schließlich hat er seit Gent-Wevelgem vor acht Jahren noch eine Rechnung mit "Tintin" offen. Zwar war es damals ein Pony dieses Namens, das ihn vom Rad stieß. Aber im Alter bringt man schon mal dies und jenes durcheinander. Und wenn Ete heute nur den Namen "Tintin" hört, sieht er rot, dieser Tage vielmehr: grau."   Der alte Mann und die Mär


3. Etappe: Auf der 3. Etappe sprintete Erik dann aufs Podium. Leider kann ich zum Sprint nichts sagen, da ich Trottel den Fernseher zum Aufnehmen ausgeschaltet habe, aber bei einem 3. Platz, nur von Boonen und Bennati geschlagen, kann Erik ja nicht soviel verkehrt gemacht haben. Erik:„Ich habe mich im Sprint für das richtige Hinterrad entschieden, aber Tom Boonen war auf den letzten Metern einfach zu schnell. Kompliment an mein Team, das heute klasse gearbeitet hat. Das war eine wirklich starke Vorstellung von Tom Boonen und Daniele Bennati. Angesichts dessen bin ich mit Platz drei zufrieden.“ (Quelle: Team Milram) Erik verbesserte sich damit im GK auf Platz 8 und viel wichtiger: er ist in der PW auf dem 3.Platz punktgleich mit dem Führenden. So kann es weiter gehen. :) Leider sieht es wohl schlecht hinsichtlich einer Vertragsverlängerung von Erik bei Milram aus- man will ihn und seine Fans aber noch bis nach der Vuelta hinhalten: Die Milchmänner-Rechnung, Van Gerwen will Milram-Team runderneuern. Milram erinnert immer mehr in negativer Hinsicht an Telekom/T-mobile: taktisch sowieso und ebenso gerne wie dort scheint man wohl verdiente Fahrer rauszuwerfen, wenn sie nicht mehr dem Wuschalter entsprechen, dazu muß Gerdemann unbedingt aus einem laufenden! Vertrag rausgekauft werden...:( (Kommentar folgt demnächst)


2. Etappe: Nachdem Eriks Team beim kurzen Mannschaftszeitfahren zum Auftakt nicht vorne landen konnte, gelangen Erik auf der 2. und 3. Etappe zwei schöne Top 10 Platzierungen. Das Finale der 2. Etappe war für Erik wohl etwas zu schwer ( die übrigen Sprinter waren erst gar nicht vorne), immerhin landete Erik auf Platz 7.Erik zum Sprint: „Die Zielankunft war heute nicht leicht. Den letzten Kilometer ging es nur bergan, im ersten Teil des Sprints habe ich eine Übersetzung von 53/15 gefahren, im zweiten habe ich auf 14 runtergeschaltet. Aber das war zu hart für meine Beine.“ (Quelle:Team Milram).

Nachtrag: Erik startet, wie bereits seit Anfang der Saison bekannt und auf dieser Seite auf deutsch - auf anderen Internetseiten auf englisch zu lesen war, bei der Vuelta. Nur der ARD ist das offensichtlich nicht bekannt gewesen - deshalb mußte man einen dümmlichen Dopingbeitrag daraus machen -  das wundert aber nicht, da die ARD außer der Tour und der Dtour ( + eventuell noch kleineren deutschen Rennen) den Radsport nicht verfolgt. Zum Glück wird die Dtour zeitgleich mit der Vuelta übertragen, da kann ich sie eh nicht sehen und muß mich nicht noch mehr aufregen.


Erik startet, wie bereits seit Anfang der Saison bekannt, bei der Vuelta. Nachdem T-.mobile Eriks Traum drei GTs in einem Jahr zu fahren 2005 verhindert hat, kann Erik sich diesen dieses Jahr doch noch erfüllen. Ein Etappensieg oder der Gewinn der Punktewertung dürfte allerdings sehr schwierig sein: erstens trifft Erik mit Boonen, Bennati und Freire auf starke Konkurrenz, zweitens hat Erik keinen Sprinthelfer im Team. Im Prinzip darf Erik in Spanien Babysitter für eine U25-Mannschaft mit 4 GT-Neulingen spielen.Erik zu seinen Chancen:"Sportlich gesehen bietet sich uns auf elf flacheren Etappen die Chance auf einen Tageserfolg. Das wird angesichts der Konkurrenz sicherlich nicht leichter als bei der Tour de France, aber vielleicht habe ich bei der Vuelta das Glück, den einen perfekten Sprint zu erwischen." (Quelle: Team Milram)

Zu seiner Zukunft hat sich Erik noch nicht geäußert: er ist anscheinend vor allem mit QS, aber auch mit Columbia in Verhandlungen. Ob Erik auch ein Angebot als Aktiver von Milram hat, ist mir bis jetzt unklar geblieben. Die Verhandlungen mit QS deuten aber immerhin darauf hin, daß Erik wohl weiterfahren möchte (was auch immer QS mit 10 Sprintern im Team will). Man kann also weiter darauf hoffen, daß Erik auch nächstes Jahr noch im Peloton ist.:)

07.08 Profronde van Oostvoorne (Krit.)/ Saison 09

In Oostvoorne ist Erik aufs Podium gefahren: Platz 3. Außerdem ist Quickstep weiter an Erik dran.

05.08.Profronde van Surhuisterveen (Krit.)

Erik hat das Kriterium in Surhuisterveen gewonnen. Hier gibt es Bilder vom Rennen: www.wielrennensurhuisterveen.nl

03.08.Sparkassen Giro Bochum

Erik hat auch das Dernyrennen zum Auftakt des Sparkassengiros gewonnen. Hingegen verlief der Sparkassengiro nicht so gut für Erik: 30 km vor dem Ziel (zwei Runden vor Ende) hatte er Defekt. Zwar gelang Erik danach wieder der Anschluß ans Feld, aber als in der letzten Runde der Zusammenschluß mit den Ausreißern erfolgte, konnte Erik nicht mitgehen, als sich eine 12 köpfige- Gruppe vom Feld absetzte. Erik kam in der Verfolgergruppe ins Ziel.

02.08 Nacht von Hannover (Krit.):  Ete gegen Cipo wie in alten Zeiten

Erik hat die Nacht von Hannover gewonnen:" Den ersten seiner zwei großen Auftritte hatte Erik Zabel schon gut fünf Stunden vor seinem Sieg im wegen Regens leicht verkürzten Hauptrennen der „Nacht von Hannover“, das er vor Mario Cipollini und Andre Greipel gewann. Um Viertel vor sieben drehte der 38 Jahre alte Radprofi ganz privat ein paar Runden über den Opernplatz – zu Fuß im dunklen T-Shirt, aber das alles nützt bei einem wie Zabel nichts..." Nacht von Hannover: Volksfest am Opernhaus

Erik über seine Zukunft- sportlicher Leiter wird er wohl eher nicht, auf jeden Fall wird er zum Abschluß noch eine Sixdaysaison dranhängen ( das war aber eigentlich schon im Winter klar)...: Nachgefragt … … bei Erik Zabel

31.07 Nachtourkriterien: Tour de Neuss+ Broker-Kriterium in Diksmuide

Erik ist in Neuss auf Platz 3 gefahren, außerdem war er am Dienstag beim Broker-Kriterium in Diksmuide (Belgien) am Start und belegte dort Platz 4.

29.07

Im Moment suche ich die Nachtourkriterien heraus bei denen Erik startet: bis jetzt habe ich Hannover und Neuss gefunden, die Liste wird vervollständigt.

Etwas zur letzten Tourwoche kommt demnächst + Fotos von der Schlußetappe (von Erik zwar nicht so viele, dafür aber sehr nette)

05.-27.07. Tour de France

letzte Tourwoche: Die letzte Tourwoche war zunächst einmal sehr bergig. Erik bewies wie schon die ganze Tour über sehr gute Bergform: So kam er in Alpe d´Huiz als bestplatzierter Deutscher ins Ziel. Auch im GK konnte Erik sich dadurch recht weit vorne platzieren: Platz 43 und damit seine beste Tourplatzierung im GK überhaupt. In der Wertung ums graue Trikot verlor Erik dennoch seinen Podiumsplatz, den er lange verteidigt hatte und wurde 4..: Mit einem Taxi nach Paris Schade allerdings bei seiner tollen Form, daß er nicht einmal einen Ausreißversuch wagte.

Aber nun zum Wichtigsten: Zu den Sprints. Auf der 18. Etappe ging es für das Peloton noch um Platz 11, Erik wurde hinter Freire 2. des Feldes und konnte somit seinen Punkterückstand auf Hushovd verkürzen. Auch auf der 19. Etappe gelang Erik ein guter Sprint: Er landete hinter Cio auf Platz 4 ( 2. des Feldes)  Leider war sein Team mal wieder taktisch quarkmäßig verpeilt unterwegs: Kurz vor dem Ziel fiel ihnen dann endlich ein, daß man eigentlich gerne ein Sprintfinale hätte und man verfiel in Hektik- zu spät. Erik im Ziel .„Die Etappe heute hat relativ hektisch begonnen. Das Feld hat sich erst beruhigt, als die Beiden vorn weg waren. Leider waren wir nicht mit dabei. Am Ende hat uns leider die Kraft nicht mehr gereicht, das Loch noch einmal zu zufahren. Im Sprint des Feldes hat Gerald Ciolek dann gezeigt, dass er einer der Schnellsten ist. Ich bin trotz allem sehr zufrieden mit dem Sprint, meine Jungs haben den wieder sehr gut vorbereitet. Und mit Platz vier sind wir ja gut dabei." (Quelle: Teamseite Milram) In der Punktewertung überholte Erik Hushovd und setzte sich auf Platz 2., auch auf Freire konnte Erik Punkte gutmachen. Allerdings stand da ja noch die Parisetappe aus. Daß das Parisfinale Erik nicht gerade liegt, ist ja hinreichend bekannt. Diesmal jedoch ging bei Erik und seinem Team überhaupt nichts mehr:Erik schaffte es sich nicht, sich vorne zu positionieren, damit konnte der Sprint auch gar nichts mehr werden.Leider verlor Erik damit auch wieder seinen 2. Platz im Punkteklassement an Hushovd.


15. Etappe:Cavendish ist heute ausgestiegen, damit hat Erik im Punkteklassement etwas Luft nach hinten, außerdem macht das doch Hoffnung für die letzte Etappe. Wer sich wundert, wieso Erik sich in den Bergen so sehr bemüht, hier ist die Lösung: er ist in der Wertung ums graue Trikot auf Podiumskurs ;) und greift jetzt sogar Voigts 2. Platz an : Rosa Luxemburg


14. Etappe: Ja, bitte- das ging doch heute schon mal viel besser. Das Timing war zwar immer noch nicht perfekt, aber immerhin hat Erik diesmal das Beste aus der Situation gemacht. Als Feillu sehr früh von hinten den Sprint eröffnete, ging Erik mit und zog damit leider Freire den Sprint an.Erik war dann eine Zeitlang vorne, wurde schließlich aber von Freire noch übersrpintet. Erik war kurz nach der Zeilankunft noch etwas enttäuscht:"Heute hatte ich im Finale sehr gute Unterstützung durch Marco Velo und Christian Knees. Aber leider hat es nicht geklappt, der Sprint war 80 Meter zu lang.“ ( Quelle: Teamseite Milram). Erik machte damit im Punkteklassement einen großen Schritt nach vorne und liegt jetzt auf Platz 3 knapp hinter Hushovd. Allerdings führt Freire souverän und scheint diesmal ausnahmsweise nach Paris zu wollen, im Normalfall dürfte Erik ans grüne Trikot daher nicht mehr herankommen können.


13. Etappe: Das war ja mal gar nichts! O.k. eine Top 10 Platzierung ist schon gut, aber da war viel mehr drin. Mir ist nicht ganz klar, wieso Milram nicht aus dem Giro gelernt hat. Da wurde doch sehr deutlich: Ein Sprintzug ist gut, aber nur wenn ein Sprinter vor Erik ist. Ansonsten kann Erik den Sprint dann gleich vergessen, wie man heute wieder sehen konnte: Während Erik sich nach seinen Gegnern in alle Richtungen umschaute, schossen gleich 10 Fahrer vorbei und Erik war hinten im Pulk eingebaut. Abgesehen davon war Erik viel zu früh im Wind und das bei Gegenwind - was war denn das bitte für ein Timing?Erik zur Sprinttaktik:„Der achte Platz ist schon ein wenig enttäuschend, keine Frage. Aber immer nur von hinten zu fahren bei einem starken Mark Cavendish, macht auch wenig Sinn. Am Schluss war es dann doch ein bisschen weit. Cavendish ist einfach der Stärkste, da hat man keine Chance." (Quelle. Team Milram) Schade, daß Erik im Kampf um Grün schon etwas abgschlagen liegt - dies eigentlich vor allem wegen der ersten zwei schwierigeren Etappen. Die Zwischensprints macht Erik leider auch nicht mit, ansonsten war Erik aber nicht schlechter als Hushovd oder Freire, er war bisher bei jeder Sprintankunft vorne mit dabei - schon klasse! Morgen ist eine neue Chance- die Etappe dürfte Erik liegen und Cavendish kann man da sicher prima abhängen. Leider ist zu befürchten, daß das eher eine Ausreißeretappe wird.


12. Etappe: Tja, was soll man sagen- der Sprint verlief für Erik wieder nicht optimal, trotzdem konnte er mit Platz 4 noch einiges rausholen. Erstaunlicherweise hat Milram sich heute zum ersten Mal aktiv in der Nachführarbeit und beim Sprintanziehen gezeigt ( das habe ich auf der 3. Etappe vermißt). Zunächst sah es einmal wieder super für Erik aus: Milram formierte mit C.A. einen Zug: Erik perfekt an Hushovds Hinterrad platziert. Dann aber kam Quick-step auf der anderen Straßenseite stark auf und C.A. konnte nicht dagegenhalten. Erik mußte also die Seite wechseln, hatte kurzzeitig Cavs Hinterrad, verlor das aber gleich wieder durch Hushovd, dann verdrängte ihn Mc Ewen noch eine Position nach hinten. Zu diesem Zeitpunkt sah es wieder sehr aussichtslos für Erik aus, aber zum Glück kam Chavanel von hinten und Erik konnte diese Gelegenheit, weiter nach vorne zu kommen, nutzen. Leider fuhr Chavanel noch eine Welle vor der Ziellinie und behinderte Erik dadurch - schade, Platz 3 wäre eventuell noch erreichbar gewesen.


8. Etappe: Nach einer Woche gab es heute den 2. Massensprint. Leider verlief dieser für Erik nicht optimal. Eigentlich war er nicht schlecht positioniert, verpasste jedoch den Zug, als Cio mit Cav von hinten angerauscht kam. Die ersten 5 Fahrer konnten sich leicht absetzen, Erik war in der 2. Sprintgruppe und so reichte es für ihn am Ende für einen 6. Platz. Immerhin verbesserte sich Erik wieder um eine Position im Punkteklassement und liegt jetzt auf Platz 4. Er konnte auf Hushovd und Kirchen Punkte gutmachen, allerdings nahm ihm Freire Punkte ab. Erik hat jetzt 27 Punkte Rückstand auf Freire und Kirchen und 12 auf Hushovd.


7. Etappe:Die 7. Etappe verlief für Erik leider nicht so gut, obwohl er wieder eine gute Bergform zeigte und ziemlich weit vorne mit dabei war, bekam er als einziger der vorne in der Punktwertung Platzierten keine Punkte ab. Beim 1. Zwischensprint hatte er wohl keine Lust mitzusprinten und verlor so 2 Punkte auf Hushovd, außerdem kamen Mc Ewen und Hunter näher an ihn heran. Danach spaltete sich nach einem Massensturz das Peloton und Erik war im 2. Feld. Somit konnten beim 2. Zwischensprint  Freire und Kirchen ohne Gegner punkten. Das 2. Feld konnte schließlich zwar wieder aufschließen, aber am letzten Berg kurz vor dem Ziel konnte sich eine große Gruppe absetzen. Erik befand sich mit Freire und Hushovd in der Verfolgergruppe, die die Gruppe nicht mehr einholen konnte. Erik sprintete dann noch um Platz 24 - er wurde 27. - aber da es eine Mittelgebirgsetappe war, gab es nur bis zum 20. Platz Punkte. Erik liegt jetzt auf dem 5. Platz in der Punktewertung und hat nun 48 Punkte Rückstand auf Kirchen.

Quickstep ist an Erik interessiert: ""Wenn ich sehe, wie Zabel bei der Tour Sprint und Werke und die Leute von hinten nach vorne auf dem Feld bringt, sehe ich in ihm den idealen Ersatz für Gert STEEGMANS", sagt Patrick Lefevere, der Manager von Quick Step. "Alter spielt keine Rolle, dann. Zabel kann nützlich sein, zum Teil als Lokomotive und zum Teil zu tun Sprints. " (google- Übersetzung, das Original ist hier: Quick Step denkt aan Zabel)


9.7./5. Etappe: Heute hat es dann endlich einmal mit dem Massensprint geklappt! Erik hat es diesmal zwar nicht ganz geschafft, sich Cavendishs Hinterrad zu sichern, aber immerhin hatte er mit Freires Rad auch keine schlechte Ausgangsposition. Cavendish war erwartungsgemäß nicht zu bezwingen. Erik gelang wieder ein starker Sprint - außer durch den eindeutigen Sieger  wurde er nur im Fotofinish um Millimeter von Freire geschlagen ( also im Prinzip nicht erkennbar). Leider verlor Erik dadurch 4 wichtige Punkte für die Punktewertung! Schuld ist Steegmans, der meinte, sich vorne als Bremsklotz betätigen zu müssen. Erik zeigte zumindest, daß er abgesehen von Cavendish jeden Sprinter schlagen kann, die Endgeschwindigkeit paßte auch. In der Punktewertung rückte Erik jetzt auf den 4. Platz vor mit 16 Punkten Rückstand auf Hushovd. Erik über das Finale: "Das war ein sehr schneller Sprint heute. Man darf nicht vergessen, dass es leicht bergan ging und der Wind spielte auch eine Rolle." (Quelle: ZDF-Interview)


7.7. /3. Etappe: Netterweise gibt es an Eriks 38. Geburtstag die erste richtige Etappe für die Sprinter. Wünschen wir Erik an dieser Stelle alles Gute zum Geburtstag und insbesondere für heute den perfekten Sprint! 

Am perfekten Sprint war Erik dann sehr nahe dran,leider ging es nur um Platz 5. Erik wurde dabei nur ganz knapp von Mc Ewen geschlagen.Der Sprint war wie üblich chaotisch, Erik war kurz vor dem Ziel noch sehr weit hinten und etwas eingeklemmt,er konnte dann aber gut verschiedene Züge nach vorne nutzen und tauchte plötzlich wieder an Position 2 auf.Mc Ewen packte Erik dann nicht mehr ganz, aber bei diesem Sprint zeigte Erik einmal wieder seine Klasse :).Schade, daß sein Team kein besonderes Interesse an dieser Etappe hatte: Ein perfekter Sprint um Platz 1 wäre doch noch etwas schöner gewesen. Banausen übrigens beim ZDF, so einen Sprint muß man doch noch mal in voller Länge zum Genießen zeigen und nicht nur die letzten 100 m, bei der Team-Milramseite übrigens auch, die haben nichts besseres zu tun, als ihre Quarktorte zu feiern. Wenigstens verbessert sich Erik auf Platz 5. der Punktewertung und holt 2 Punkte auf Hushovd auf. 


Auch die 2 Etappe bot ein etwas schwierigeres Finale.Auf dem letzten Kilometer gab es kein Sprinterteam, das einen Zug formierte. So gab es einige Attacken und einen sehr chaotischen Sprint. Erik war leider im gesamten Finale auf sich alleine gestellt und war etwas zu weit hinten positioniert. Es gelang ihm dann noch einige Plätze gut zu machen: Er landete auf Platz 5. Damit machte Erik auch einen Sprung in der Punktewertung auf den 8. Platz. Allerdings hat er nun schon deutlichen Rückstand auf den heutigen Etappensieger Hushovd. Erik sah den Sprint so:„Im Finale war es ein Gegenwindspurt der exzellent von Trofimov lanciert und von Hushovd souverän vollendet wurde. Weder Kim Kirchen noch Gerald Ciolek, Robert Hunter oder ich hatten die Chance zu passieren. Zumal ich im Sprint noch Alejandro Valverde nach links ausweichen musste und dadurch Hushovds Hinterrad im entscheidenden Moment nicht mehr erreichen konnte. Morgen wartet mit einer weiteren Flachetappe die nächste Möglichkeit auf einen Etappensieg auf uns.“ (Quelle:: Team Milram)


Anders als sonst begann die Tour diesmal mit einer richtigen Etappe, ungewöhnlich auch daß es keine richtige Flachetappe war, sondern mit Hügelankunft. Erik, der hier bei der Tour 97 gewinnen konnte, beschreibt die Etappe folgendermaßen: „Die Auftaktetappe ist bei weitem anspruchsvoller als sie auf den ersten Blick erscheint. Wer die Bretagne kennt, der weiß, dass hier ein ziemlich unangenehmes Gelände auf Radfahrer wartet. Es geht permanent Berg auf und ab, nach rechts und nach links. Da es in diesem Jahr keinen Prolog gibt und wird sich der Etappensieger das Gelbe Trikot anziehen. Das heißt, dass auch die Sprinter eine große Chance auf einen Tag in Gelb haben, daher erwarte ich eine schwere, nervöse, sportlich anspruchsvolle Etappe.“ (Quelle Teamseite Milram) . Auf seine Chancen angesprochen zeigte sich Erik vor dem Start wie üblich zurückhaltend:Interview vor der 1.Etappe (ausführlicher als im Fernsehen auf Eurosport!). Die Etappe hatte es am Ende dann auch in sich. Erik fuhr sehr weit vorne in den Anstieg rein, der Anstieg war dann doch etwas heftig und die Favoriten auf den Gesamtsieg zeigten sich vorne. Auch wenn Erik keine Chance im Kampf um den Tagessieg hatte, gelang es ihm trotzdem als einer von drei Sprintern in die Punkte zu fahren und holte 4 Punkte in der Wertung ums grüne Trikot.

03.07.08 

Heute gibt es ein Interview mit Erik in der FAZ. Hauptthema ist natürlich Doping.

Erik spricht darüber, wie er sich dabei fühlt zum 3.Mal hintereinander ohne Peta zur Tour zu fahren:" Es ist für mich ziemlich schwierig, zum dritten Mal zur Tour zu gehen und eigentlich zu wissen: Ich kann nur dann noch erfolgreich sein, wenn die anderen Sprinter einen groben Fehler machen. Und wenn ich nicht gewinne, wird es Kritik geben. Trotzdem reizt mich die Tour immer noch so sehr, dass ich sage: Ja, lasst es uns trotzdem versuchen. Noch einmal einen Tag im Grünen Trikot, dafür lohnt es sich. Nur einmal noch auf das Podium gehen und das Trikot anziehen."

Außerdem äußert sich Erik äußert zu Ungereihmtheiten im Radsport: "Als Radsportler sollte man derzeit extrem kompromissbereit sein. Und man sollte viel Verständnis aufbringen für alle Argumente. Ich könnte zum Beispiel jetzt verwegen fragen: Warum ist mir 1996 das Grüne Trikot aberkannt worden, obwohl das Vergehen zum Zeitpunkt des Geständnisses verjährt war? Ich verstehe natürlich, warum – einfach aus dem moralisch-ethischen Ansatz heraus. Aber dann muss ich fragen: Warum sind Coppi und Thevenet noch Tour-Sieger, obwohl sie in ihren Biographien dasselbe zugegeben haben – und zwar die Einnahme verbotener Mittel? Da sind wir genau bei dem Thema: Wo fängt man an, wo hört man auf? Bei jedem Einzelnen nachzuhaken ist, glaube ich, gar nicht gut.

Das vollständige Interview gibt es hier: Lassen Sie mich so naiv sein und an den Radsport glauben

29.06.08 DM

Erik ist deutscher Vizemeister! Bei der DM in Bochum ist Erik ein starkes Rennen gefahren und hat sogar den Sprint der Spitzengruppe -immerhin gegen Ciolek gewonnen! Ciolek ist den Sprint von vorne gefahren, Erik hat sich sein Hinterrad geschnappt und ist im richtigen Moment ohne Probleme an Ciolek vorbeigezogen. Leider hatte sich kurz vor dem Ziel Wegmann aus dieser Gruppe abgesetzt und konnte nicht mehr eingeholt werden. Es fehlten nur wenige Sekunden. Erik zur DM: "„Es war direkt von Beginn an Tempo drin. Als die erste Gruppe mit Martin Müller weg war hat das Feld zunächst nicht reagiert. Ich hatte für Martin gehofft, dass die Spitzengruppe weiter weg kommt. Dann hätte er vielleicht eine Chance gehabt. Nach der Attacke von Fabian Wegmann mussten Christian Knees und ich mitgehen. Leider waren wir im Finale ziemlich auf uns alleine gestellt. Leider hat es zum Sprint nicht mehr ganz gereicht und Wegmann hat zwei Sekunden über die Ziellinie gerettet.“ (Quelle: Team Milram) Sehr schade, daß es für Erik nicht ganz gereicht hat, aber dafür holt er sich jetzt bei dem Sprintersterben bei der Tour das grüne Trikot, das steht im eh noch besser. ;)

27.06.08

Ein nettes Interview mit Erik: das Milramferienkind Leander interviewt Erik zu seinen frühen Radsportanfängen. Gleich zu Beginn zeigt sich Erik in Bestform ;) : Team MILRAM Ferienkind - Tag 1

25.06.08 Vorstellung des Tourteams

Heute fand im neuen Quartier von Milram in Dortmund die Vorstellung des Teams für die Tour de France statt (allerdings war die Aufstellung schon gestern bekannt.). Ein Bericht dazu:" Irgendwie erinnerte die ganze Angelegenheit an die frühe Zeit des Team Telekom. An die Ära, als Erik Zabel noch der Topstar der Bonner war und Jan Ullrich erst in den Startlöchern stand. Mehr als zehn Jahre später das gleiche Bild: Zwar geht das Team Milram am 5. Juli mit einer Doppelspitze Zabel/Knees in die Frankreich-Rundfahrt, doch der Mann mit dem höchsten Interview-Wunsch-Wert war mit riesigem Abstand Erik Zabel. Der 37-Jährige wirkte fast wie ein Alleinunterhalter in einer Mannschaft, dessen restliche Akteure nicht jedem Beobachter wirklich geläufig waren." Weiter geht es hier: Erik Zabel wartet auf den perfekten Tag

Erik hat der ARD ein Interview gegeben:

Zu seinen Zielen in Frankreich meint er: "Ich schätze meine Chance bei der Tour aber realistisch ein. Für einen Tageserfolg brauche ich die eine Etappe bei der alles stimmt. Dann ist, mit ein bisschen Glück auf meiner Seite, ein Sieg drin...Mein Ziel ist es nach wie vor, das Grüne Trikot zu erobern, und wenn auch nur für einen Tag, wie 2007. Dafür werde ich alles geben! Ausschlaggebend hierfür wird aber sicherlich sein, wie gut der eine oder andere Sprinter die Berge überstehen wird." und es scheint also doch die Chance zu bestehen, daß Erik bei Milram bleibt:) :

"Haben Sie schon entschieden, ob Sie Ende 2008 Ihre aktive Karriere beenden? Ist die "Große Schleife" 2008 möglicherweise Ihr Abschied von der Tour?"

Zabel: "Das habe ich noch nicht entschieden. Die Teamleitung, der Sponsor und ich sprechen miteinander, aber vor August wird es keine Entscheidung geben."

Mehr gibt es hier:  Ich will das Grüne Trikot

14.-22.06. Tour de Suisse

Die letzte Etappe verlief für Erik wieder nicht optimal, obwohl mit Mc Ewen und Freire die zwei besten Sprinter nicht mehr mit dabei waren. Allerdings konnten sich Cancellara und drei weitere konnten auf den letzten 2 km vom Feld absetzten. Im Feld gab es zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Nachführarbeit, so daß es dort am Ende nur um Platz 5 ging. Erik war 2 km vor dem Ziel noch vorne platziert,nach einer kurzen Steigung war er dann aber wieder etwas zu weit zurück. Es reichte dann noch für eine Top 10 Platzierung ( d.h. Platz 6 im Sprint des Feldes).


Nachdem die letzten Sprints für Erik sehr unglücklich verliefen, konnte Erik auf der 7. Etappe sämtliche Sprinter schlagen (!), leider hatte sich Cancellara vom Feld abgesetzt, so belegte Erik den 2. Platz mit nur 2 Sekunnden Rücktand. Erik hatte sich an Robbies Hinterrad gesetzt und ihn dann deutlich geschlagen. Erik zum Finale: "Heute waren wir so nah an einem Etappensieg! Nachdem Cancellara seinen Angriff gestartet hatte herrschte im Finale Chaos. Für uns war es daher nicht möglich unseren Sprinterzug zu organisieren. Am Ende ging die Verfolgung leider nicht mehr auf und Cancellara rettete einen knappen Vorsprung über die Ziellinie." (Quelle: Team Milram)


Die 4. Etappe war ja mal gar nichts, Erik.:(  Da ich nicht in einem Radsportland wie z.B. Japan, Polen, Südafrika oder Dänemark wohne und zudem auf einmal dänische IP-Adressen für den Stream im Internet gefordert werden, kann ich leider nichts weiter dazu sagen. Auf der Team Milram-Seite erfährt man natürlich wie üblich auch nichts, aber das wäre ja auch von dieser Seite zuviel verlangt. Nach dem Video vom letzten km war Erik eingebaut, allerdings auch zuweit hinten - vielleicht wollte er auch gar nicht sprinten? Platz 23 spricht allerdings eher für " nicht in den Sprint reingekommen", als von "nicht wollen"


Zum Glück hat Erik sich diesmal für seinen Defekt die Schlußphase der Bergetetappe ausgesucht und so sah es auf der 3. Etappe erst einmal einen km vor dem Ziel gut aus: Erik war mal wieder hervorragend an 4. Position direkt an Mc Ewens Hinterrad platziert. Jedoch kam 500m vor dem Ziel Unruhe in den Sprintzug, dadurch verlor Erik auch leider seine super Ausgangsposition. Den Sprint mußte er dann von zu weit hinten beginnen, dazu hatte er zunächst einen kleinen Zusammenstoß mit Napolitano, kurz danach kam er nochmals mit Napolitano und Ciolek ins Gehege und mußte dadurch rausnehmen. Letzendlich erreichte Erik mit Platz 8 noch eine Top 10 Platzierung. Hoffen wir, daß es morgen besser klappt.


Auf der ersten Etappe hat es für Erik leider nicht ganz gereicht: Nach dem letzten Berg gelang es ihm nicht, wieder ans Restfeld aufzuschließen. Erik kam in der nächsten Verfolgergruppe mit nur 23 Sek. Rückstand ins Ziel.

06..06.  Nacht van Hengelo/.07.06  Profronde van Wierden

Demnächst muß ich wohl doch öfters auf die niederländischen Seiten gehen: Erik ist die letzten Tage zwei Kriterien gefahren, beide Male kam er aufs Podium: Platz 2 natürlich ;) Auf der Nacht van Hengelo- Seite gibt es ein paar Photos dazu: Karsten Kroon wint 33e nacht

06.06.08 Eriks weiteres Rennprogramm: DM einziges deutsches Rennen?

Eriks weiteres Rennprogramm vor der Tour ist noch nicht bekannt. Zwar steht er auf der Startliste der Tour de Suisse, allerdings ist das keine aktuelle Liste. Ich gehe eher davon aus, daß  die Tour de Suisse ursprünglich nach der Bayernrundfahrt geplant war. Nachdem Erik aber jetzt den Giro gefahren ist, fährt er vielleicht eher kleinere Rennen. In Frage kommen laut Milram-Rennplan für den Juni: Dutch Food Classic Nederland (11.06), Delta T. Zealand (13.06-15.06), Tour de Suisse (14.06-22.06.), Ster Elektotoer (17.06-21.06.), sowie natürlich die DM.

Die DM in Bochum wird Erik sicherlich bestreiten. Sie könnte Eriks einziges Rennen in Deutschland sein (vielleicht noch der Sparkassen Giro Bochum im August ), wenn Erik wie geplant die Vuelta fährt. Wer also Erik nochmals live fahren sehen will, sollte sich diesen Termin vormerken!

04.06.08

Erik hat der Giro trotz des schlechten Wetters, der Berglastigkeit und der langen Tranfers offensichtlich Spaß gemacht: „Ich habe es genossen und genieße es noch immer, wenn ich trainieren darf oder Rennen fahren. Der Giro hat mir richtig gut gefallen, besser als bei meiner Premiere 2005”. Außerdem macht Erik einen Machtwechsel bei den Sprintern aus: „Wir, damit meine ich zum Beispiel den Australier Robbie McEwen und mich, haben uns lange erfolgreich gewehrt, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo junge Fahrer wie Cavendish oder Bennati einfach schneller sind. Für den Sieg reicht es nur, wenn die Jungs Fehler machen oder wir unheimlich viel Gück haben.”

Mehr dazu hier: Noch reichlich Spaß

Wechselgerüchte/Eriks Zukunft

Es gab schon während des Giros Gerüchte, daß Erik mit Petacchi zu einem neuem Team geht. Peta möchte 5 Milramleute aus seinem Zug mitnehmen:Lancaster, Sabatini, Velo, Ongarato und Zabel. Momentan sind Barloworld, Tinkoff und Saunier Duval im Gespräch.Transfer-Karussell.

Girofazit

Der Giro ist zuende und Erik hat es bis nach Mailand geschafft.Leider gab es nur sehr wenige Gelegenheiten für die Sprinter. Dafür daß Erik kurzfristig für Petacchi eingesprungen ist und zuvor wegen einer Verletzung nicht normal trainieren konnte, hat sich Erik mehr als ordentlich geschlagen.Eriks Ausbeute sind fünf Top 10 Platzierungen: einmal 8. (2. des Feldes), einmal 6., dreimal 4. und einmal 2..Auch wenn es leider nicht für einen Etappenerfolg gereicht hat, sind der 2. Platz und insbesondere der 4. Platz auf der 9. Etappe,bei der er behindert wurde, hervorzuheben. Diese 9. Etappe hätte Erik mit freier Fahrt sogar gewinnen können. Schön ist auch der 8. Platz auf der etwas bergigeren Etappe..Positiv festzuhalten bleibt außerdem, daß Erik bei allen Sprints bis auf die 12. Etappe, bei der er in einen Sturz verwickelt war und Defekt hatte, vorne mit dabei war. Reaktionen von Team Milram:van Gerwen:" Erik war eigentlich noch nicht fit für einen Renneinsatz, doch er hat es sehr professionell gemacht. Chapeau."( Quelle: ARD) und der sportliche Leiter Antonio Bevilacqua: „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden. Am zweiten Tag waren wir mit Zabel sehr nahe am Etappensieg. Zudem konnten sich die Fahrer mit einer sehr guten Leistung bei den Sprintetappen präsentieren. Die Etappe nach San Vincenzo hätten wir auch gewinnen können, wenn Erik nicht im Finale behindert worden wäre. Die Jungs haben immer gezeigt, wenn möglich, dass sie eines der besten Sprinterteams in der Welt sind.“ (Quelle:Teamseite Milram).

Abschließend noch ein Link zu einem Photo von Erik beim Bergzeitfahren ( gefunden in einem Radsportfourm): Kronplatz-Zabel

10.05.-01.06.Giro d'Italia

Die 18. Etappe war die "2 WM-Etappe". Gestartet wurde auf dem WM-Kurs 09 in Mendrisio, die Etappe endete auf dem Rundkurs der diesjährigen WM in Varese. Es wäre daher ganz interessant gewesen zu erfahren, wie Erik diesen Kurs einschätzt, aber bei Milram ist man ja gerade wieder bei der Variante " wir haben keine Lust über den Giro zu berichten" gelandet. Hoffentlich war es kein böses Omen, daß Erik,kaum kam man zum Varese-WM-Kurs, wieder einmal Defekt hatte. Stufen wir es lieber darunter ein, daß bei verpatzter Generalprobe, es dann bei der richtigen WM umso besser klappt. ;) In diesem Fall war das allerdings egal, da eine Ausreißergruppe den Sieg unter sich ausmachte. Erik schien es trotzdem etwas eilig zu haben, wieder ins Feld zu kommen, als man wieder in Sichtweite des Feldes war,ließ er seine Teamkollegen, die ihn zurückbringen wollten, stehen. Als Sprinter ist man offensichtlich bei diesem berglastigen Giro nicht ganz ausgelastet ;)


Wenigstens der "schwarze Nummer" -Fahrer Markus Eichler gibt inzwischen Einblicke, wie Milram den Ruhetag verbracht hat:" Wir haben gefrühstückt und sind relativ zeitig los. 300 Kilometer Transfer über zwei Pässe. Die letzten 40 Kilometer sind wir dann mit dem Rad gefahren, um die Beine etwas zu lockern. Ich habe mich am Ende leider etwas verfahren. Erik ist wie immer sein zügiges Tempo gefahren und ich bin es lockerer angegangen. Dann kam ich an einen Kreisverkehr, keiner war mehr da und ich hatte keine Ahnung wo ich hin musste. Ich habe 20 Minuten lang die richtige Richtung gesucht bis mich die sportlichen Leiter wieder eingesammelt haben.." Markus Eichlers Girotagebuch


Der letzte Girosprint ist zu Ende gegangen mit einem schönen Sieg für Greipel, Erik landete auf den 4. Platz. Erik verlor seine gute Ausgangspostion in der letzten Kurve 250 m vor dem Ziel an Bennati. Dabei war er auch etwas zwischen Bennati und Bettini eingeklemmt, verlor Tempo und mußte so sogar noch sprinten, um überhaupt an Bennatis Hinterrad zurückzukommen, danach ging dann nicht mehr viel. Erik selbst beschreibt den Sprint so: "„Ich bin den Sprint von zu weit hinten angefahren und die letzten Meter waren zu kurz, um noch weiter nach vorne zu fahren. Heute wurde der Sprint vor der letzten Kurve eröffnet. Bei dem langen Sprint habe ich die Anstrengungen der letzten Etappen gemerkt.“ ( Quelle: Teamseite Milram)


Das Bergzeitfahren hat Erik hoffentlich gut überstanden, zumindest ist er ohne Probleme in der Karrnezzeit geblieben. Morgen gibt es dann endlich einmal wieder eine Gelegenheit für die Sprinter. Für die Wartezeit Links zu Photos: Friendly competitors - Bennati und Zabel       Zabel doing a last-minute email check and ...      Bettini und Zabel beim " Nachmittagskaffee"


Auf der 13. Etappe konnte Erik dann glücklicherweise wieder in den Sprint eingreifen. Er hielt sich diesmal direkt an Velos Hinterrad auf. Im Prinzip ist es für Erik nicht so günstig von vorne den Sprint mit Zug zu fahren, für ihn sind kurze Sprints mittlerweile besser. Allerdings eröffnete Bennati noch während Velo vorne war den Sprint, als Greipel Cavendish nach vorne fuhr. Erik suchte dann Bennatis Hinterrad, hatte aber gegen Bennati und Cavendish keine Chance. Erik über sein Team und die Sprintplanung: „Heute konnte man noch mal sehen, wie stark unsere Mannschaft im Finale auftreten kann. Wir hatten vorher geplant, ab der letzten Kurve von vorne zu fahren. Marco und Alberto haben mich hervorragend in Position gebracht. Schade, dass es am Ende nicht ganz gereicht hat.“ (Quelle: Teamseite Milram)


Nachtrag zur 12.Etappe: Zum Glück schreibt Eichler ab und zu ein Girotagebuch, so erfährt man wenigstens, was gestern bei Milram genau los war: "Unser Ziel war es heute natürlich, für Erik anzufahren und ihn in Position zu bringen. 20 Kilometer vor dem Ziel hatten wir uns auch vorne gefunden. Erik, Marco, Alberto und ich. Dann ist Erik bei Kilometer 14 gestürzt, das hat uns leider auseinander gerissen. Es war aber auch richtig gefährlich. Es hat ziemlich heftig geregnet und die Straßen ziemlich glatt. Irgendwie ist beim Sturz Eriks Schuh kaputt gegangen, deshalb hat es etwas länger gedauert. Leider hat dann auch unser Funk nicht richtig funktioniert und wir sind vorne im Feld etwas planlos mitgefahren" (Quelle: Teamseite Milram).


Großes Pech für Erik: Auf der zweitletzten Sprintetappe hatte er ca. 15 km vor dem Ziel Defekt - vermutlich in Folge des Massensturzes.Erik war weitestehend auf sich alleine gestellt, schaffte es zwar mit Velos Hilfe doch noch 5 km vor dem Ziel ins Feld zurück, aber eben nicht mehr ganz nach vorne.


Erik hat auf der schweren, sehr bergigen 11. Etappe einen hervorragenden 8. Platz herausgefahren. Er kam als 2.des Hauptfeldes direkt hinter Bennati ins Ziel. In der Punktewertung bleibt er damit weiterhin auf den 4. Platz, rückt aber näher an Bettini heran. Allerdings dürfte die Wertung für Erik kein Ziel sein, es gibt kaum Sprintankünfte und Bennati liegt fast mit der doppelten Punktzahl an der Spitze.


Am Ruhetag hat Erik ein kleines Zwischenfazit gezogen. Hier 2 Artikel dazu, sowie ein Interview mit seinem sportlichem Leiter.

Erik:„Ich finde, dass wir uns bisher gut verkauft haben. Wir waren zwei Mal ganz nah an einem Etappensieg dran. Dafür, dass der Giro eigentlich nicht auf meinem Plan stand, bin ich zufrieden.“Erik erklärt, was den Unterschied zwischen ihm und Bennati ausmacht: „Etwas mehr als zehn Jahre. Er ist jetzt Ende 20 und einfach einen Tick explosiver, was aber auch normal ist“ Quelle: rsn, mehr dazu hier: Zabel: Bennati ist einen Tick explosiver

Ein Interview mit Milrams sportlichem Leiter zu Eriks Chancen beim Giro: Bevilacqua: Erik wird noch eine Etappe gewinnen

Eriks Selbsteinschätzung hinsichtlich seiner Sprintkollegen:"Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass ich mich nicht zu den drei und auch nicht zu den fünf schnellsten Männern zähle". Erik sprach auch darüber, daß er sich eigentlich auf das Sprintanziehen für Petacchi eingestellt hatte: "Ich hatte mich 2007 und erst recht 2008 darauf vorbereitet, der erste Anfahrer für Petacchi zu sein. Mit Fabio Sabatini haben wir einen Mann, der eine ganze Zeit 60 fahren kann.Alberto Ongarato kann auf 62 Stundenkilometer beschleunigen, Marco Velo auf 65, ich auf 68 und Alessandro kann das Ziel mit über 70 erreichen" Quelle: eurosport, dpa   hier geht es weiter:Giro d'Italia - Zabels Zwischenbilanz

Ein nettes Bild:  Erik mit seinen beiden Anfahrern: Velo und Ongarato


Wie erwartet gab am Ende der 9. Etappe einen Massensprint und Erik hätte sogar beinahe gewonnen! Aber der Reihe nach: Eriks Milramzug zog den Sprint an. Wie auf der 3. Etappe war Erik wieder gut positioniert- an Bennatis Hinterrad. Erik entschied sich dann für die falsche Seite, um an Bennati vorbeizufahren, leider wurde er durch Bennati in die Bande gefahren, verlor so seinen Schwung und landete dann auf den 4. Platz. Sehr schade - bei freier Fahrt wäre sogar der Sieg drin gewesen! Erik dazu:"„Das war ein sehr unglückliches Finale. Ich war sehr gut positioniert und hatte das richtige Hinterrad gefunden. Leider war die Straße etwas zu schmal, so daß ich zwischen Daniele Bennati und der Streckenbegrenzung nicht mehr durchgekommen bin.“ (Quelle: Teamseite Milram). Aber positiv bleibt nach 3 Sprints festzuhalten: zwei sehr gute Sprints auf Etappe 3 und 9 für Erik, wobei auf der heutigen Etappe auch die Endgeschwindigkeit paßte. 


Das Finale der 8. Etappe war für Erik dann doch etwas zu schwer. Er kam zwar noch in der Spitzengruppe ins Ziel, allerdings konnte er nicht mehr in den Sprint eingreifen.Erik über das Finale: „Ich habe beim Schlussanstieg lange versucht, in der Führungsgruppe zu bleiben. Vor ein paar Jahren bin ich hier auf der gleichen Strecke zweiter geworden. Aber heute war das Tempo auf dem letzten Kilometer zu hoch, um ganz vorne mitsprinten zu können.“ (Quelle: Teamseite Milram)


Am Sonntag naht wieder eine Sprintentscheidung und auch auf der heutigen 8.Etappe könnte Erik eine kleine Chance haben, schließlich war er bei T-A 06 bei der Tivoliankunft 2. hinter Bettini.

Ein Artikel über die deutschen Sprinter: "Aufgrund von Petacchis Sperre musste Zabel ran. "Ich war nicht für den Giro eingeplant. Doch wenn ein Partner in Not ist, dann springt der andere eben ein", erklärt Zabel...Nach Sturzverletzung im Frühjahr und längerer Wettkampfpause ist er noch nicht in optimaler Verfassung. "Aber das Knie hält. Und die Mannschaft arbeitet hervorragend", schätzt er die Situation ein...."  Erik Zabel macht dem Milram-Zug Dampf

Peta wurde am Freitag von Milram entlassen, für Erik bedeutet das, daß er Paris-Tours als Kapitän fahren kann.


Die 4. Etappe brachte den erwarteten Sprint, allerdings gab es auf dem letzten km einen Massensturz, so daß nur 12 Fahrer in die Entscheidung eingreifen konnten. Erik wurde von seinem Team mustergültig der Sprint angezogen, leider konnte er davon nicht profitieren. Er versuchte noch zu reagieren, als Bennati und Cavendish an ihm vorbeizogen, allerdings waren sie zu schnell für ihn. Im Endeffekt belegte Erik den 6. Platz.Erik sieht das Sprintfinale so: „Meine Beine waren heute nicht so gut und beim Sprint hatten wir eine Menge Gegenwind. Meinem Team muss ich erneut ein großes Kompliment machen. Die Jungs haben wieder einen sehr guten Job gemacht.“ (Quelle: Teamseite Milram)


Leider etwas verspätet, aber Eriks toller 2. Platz muß hier doch noch gewürdigt werden! Gestern gab es die erwartete Sprintankunft, Erik war an Bennatis Hinterrad richtig gut positioniert.Den Sprint haben Eriks Teamkollegen ausgezeichnet vorbereitet, Erik konnte dann leider nicht mehr an Bennati vorbeikommen. Erik zu seinem Sprint: „Meine Teamkollegen von Milram haben im Finale einen sehr guten Job gemacht. Im Sprint habe ich etwas zu früh versucht an Bennati vorbeizukommen. Danach fuhr er in der Ideallinie und hatte die bessere Position.“ (Quelle: Teamseite Milram). Die 4. Etappe sollte dann eine weitere Möglichkeit für die Sprinter bieten. Erik zur 4. Etappe: "Morgen steht wieder eine Etappe für Sprinter an. 20 Kilometer vor dem Ziel stellt sich uns noch ein kleiner Anstieg in den Weg, doch ich hoffe, dass die Klassementfahrer nicht angreifen werden und die Sprinter ihr Ding machen lassen. Bei einer Sprintankunft werden wir wieder unser Glück versuchen." (Quelle: Teamseite Milram)


Erwartungsgemäß waren die ersten beiden Etappen nichts für Erik und sein Team. Beim Mannschaftszeitfahren eröffnete Team Milram den Giro und landete auf dem 11. Platz ( zeitgleich mit Platz 10.). Auf der 2. Etappe mußte Erik am Schlußanstieg abreißen lassen und kam mit einer Verfolgergruppe ins Ziel. Erik dazu: "Ich wusste, dass es heute keine richtige Sprintankunft geben wird. Die Zielrunde kannte ich noch von der Weltmeisterschaft im Jahr 1994 und es war klar, dass es schwer wird.“(Quelle: Teamseite Milram) Dafür wird dann die 3. Etappe eine der seltenen Gelegenheiten für die Sprinter.

09.05 Teampräsentation

Als kleine Einstimmung auf den Giro: Auf der Giroseite gibt es ein kleines Video von der Teampräsentation. Die Italiener wissen wenigstens, was sich gehört: Neben den wichtigsten Italienern Rebellin, Bettini und Di Luca wird Erik vorgestellt ;) La presentazione delle squadre

08.05. Vorfreude auf den Giro

Erik hat nach langer Zeit endlich mal wieder ein Interview gegeben, indem er sich vor allem zum Giro äußert. Erik begründet zunächst seine seltenen Interviews: "Das ist nicht ganz richtig, wir reden ja auch miteinander. Aber zum Schluss hatte ich das Gefühl, lieber nichts mehr sagen zu wollen. Ich fühlte mich oft falsch verstanden."

Zu seinem Girostart: "Es war ein Wunsch von Gerry van Gerwen, und ich habe damit absolut kein Problem damit. Ganz im Gegenteil. Der Giro ist immer ein Highlight für jeden Profi. Und für unser Team Milram ganz besonders. Unsere Betreuer sind großteils Italiener. Da bekommst du im Hotel die besten Zimmer, nicht die lauten zur Straßeseite. Und wenn unsere Jungs mit dem Koch sprechen, dann ist die Pasta besonders lecker. Um es hier klar zu sagen: Ich habe Lust auf den Giro d'Italia."

Erik zu seinen Saisonzielen und ob er nochmal eine Saison dranhängt: "Da kann ich jetzt nichts zu sagen. Nur so viel: Ich habe meinen Fahrplan. Und ganz konkrete Ziele setze ich mir nicht mehr, weil ich weiß, wie schwer die Rennen sind."

mehr gibt es hier: Erik Zabels italienischer Traum

Es gibt ja wieder einmal dpa-Meldungen nach denen Erik angeblich sein Weiterfahren von Peta abhängig gemacht hat, ich habe aber dazu bisher kein konkretes Zitat von Erik gefunden (nur der Manager von Peta hat das behauptet. Grundlage ist Eriks Aussage im Januar: Eventuell mache er weiter, u.a. falls ihn Peta darum bitte. Im April klingt das dann übrigens bei Erik schon ganz anders:"Ich muss mir ein paar Fragen stellen und für mich beantworten: Bin ich noch leistungsfähig? Bin ich noch ein sinnvoller Teil des Fahrerfeldes? Oder habe ich wenigstens in meiner Mannschaft eine wichtige Position, die nicht so leicht zu ersetzen ist? Wenn ich das Gefühl habe, Körper und Geist bilden keine Einheit mehr, dann höre ich auf.")

Ich gehe davon aus, daß das wieder eine typische dpa-Phantasie ist. Eigentlich müßte Erik sonst auch sofort aufhören, denn diese Saison wird er zumindest die 3 GTs ohne Petacchi bestreiten. Eine andere dpa-Dichtung ist laut obigem Interview die Behauptung, Erik habe keine Lust auf den Giro. Mir war gleich klar, daß das wahrscheinlich nicht stimmt, denn die Bayernrundfahrt ist zwar Eriks Lieblingsrundfahrt, aber der Giro ist ja nun ein schönes und prestigeträchtiges Rennen und einen Etappensieg hat Erik da auch noch nicht geholt!

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